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Als wir am Dienstag (14. Mai 2013) die Alte Halle der ASS betraten, waren schon alle Schüler gespannt, was uns erwarten würde. Besonders uns, die Schüler der 9. und 10. Klasse (E-Phase), die wir dieses Thema vor drei Jahren schon einmal behandelt hatten. Wir waren in der 5. und 6. Stunde zu dieser Veranstaltung eingeladen. Von Anfang an waren wir etwas verwundert, dass wir den selben Vortrag wie die Schüler der 5. und 6. Klasse hörten. Diese hatten den Vortrag in den ersten beiden Schulstunden des Tages besucht.

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Am Anfang erhielten wir viele Informationen, die wir schon vor einigen Jahren im Vortrag vorgestellt bekommen hatten. Die erste Frage von Seiten der Projektleitung war zum Beispiel die: „Was wäre eine gerechte ökologische Fläche, die jeder Mensch in seinem Leben verbrauchen darf?“ Daraufhin sagte man uns, dass die gerechte Aufteilung pro Mensch auf 1,4 GHa (Globalhektar) begrenzt sei, damit Menschen, Tiere und Pflanzen in Ruhe leben könnten.

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Doch die Realität sehe leider anders aus! Allein in Offenbach verbrauchen wir pro Kopf im Durchschnitt 4 GHa. Und wenn alle so leben würden wie wir, bräuchten wir drei Erden, damit alle Bewohner der Erde ungestört leben und sich frei entfalten könnten! Außerdem muss uns bewusst sein, was wir hier mehr verbrauchen, d.h. alles was einen Verbrauch von 1,4 GHa überschreitet, schneidet in den Lebensraum von anderen Lebewesen, seien es Menschen, Tiere oder Pflanzen, beträchtlich ein!

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Dann wurde uns der „World Overshoot Day“ erklärt. Dies ist der Zeitpunkt bzw. Tag/Monat, an dem wir die Ressourcen der Erde eines ganzen Jahres verbraucht haben. Dieser lag 1990 noch im Dezember, heute liegt er schon im August. Also nehmen wir ab dem Monat August der Welt mehr ab, als sie selber produzieren kann. Und das Erschreckende daran ist, dieser Trend geht weite!

Als nächstes zeigten sie uns einen Film, durch den deutlich wurde, wie viele Menschen Hunger leiden müssen. Alle 6 Sekunden stirbt ein Kind durch Hunger! Und für 7 Milliarden Menschen stehen nur 12 Milliarden Globalhektar bioproduktive Fläche zur Verfügung!

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Ein weiterer ganz schlimmer Trend ist der Biosprit. Durch ihn werden nutzbare Flächen erforderlich und anstatt den Ertrag der Ernte zu essen, wird er für Biosprit verwendet. Außerdem werden jährlich 15 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen!

Wir lernten aus diesem Vortrag, dass wir alle bewusster mit der Umwelt umgehen müssen. Der erste Schritt, den jeder sofort  umsetzen kann, ist,  überlegter seine Lebensmittel  einzukaufen und somit zu verhindern, dass zu viel davon weggeworfen wird! Nur wir alle gemeinsam können etwas in die richtige Richtung bewirken!

Benedikt Ortwein (9a)

                                                                                                                                   

“Fair Future”

Am Dienstag, den 14. Mai 2013, fand in unserer Schule ein Vortrag zum Thema „Fair Future” statt. Die Hauptorganisation übernahm die ,,Multivision” aus Offenbach. Bei diesem interessanten Vortrag wurde uns der ,,Ökologischer Fußabdruck” nähergebracht.

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Unter ihm wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstandard eines Menschen dauerhaft zu ermöglichen. Er setzt sich aus sechs wesentlichen Faktoren zusammen: Was wir täglich brauchen und verbrauchen, was wir essen und trinken, wie wir uns kleiden, wo wir wohnen, wie wir uns fortbewegen und wie viel Müll und Abfall wir produzieren.

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Außerdem wurde uns noch berichtet, dass wir Menschen in Deutschland einen Fußabdruck von 6Gha besitzen und das ein Fußabdruck von 1,4 Gha eigentlich fair sei. Die Fläche, die ich beanspruche, wird dann anderen Menschen genommen. Das heißt, wenn alle so weiterleben würden, dann bräuchten wir eigentlich drei Erden, damit alle Menschen ein gutes und gesundes Leben führen können.

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Deshalb gibt es auch einmal im Jahr einen so genannten ,,World Overshoot Day”. Dieser gibt den Kalendertag jeden Jahres an, ab welchem die von der Menschheit konsumierten Ressourcen die Kapazität der Erde übersteigen. Wenn wir also so weiterleben, wird in sieben bis zehn Jahren, die Biokapazität verbraucht sein.

Danach wurde uns ein sehr interessanter Film gezeigt, der den Inhalt des Vortrags nochmal zusammenfasste. Die vier Hauptthemen des Films waren, „Bioproduktfläche“, „Ungerechter Welthandel“, „Zerstörung von natürlichem Lebensraum“, und eine kleine „Kalenderübersicht“ über den Verbrauch des „Ökologischen Fußabdrucks“.

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Als der Film dann vorbei war, hatten wir Schüler die Möglichkeit, noch Fragen zu stellen, die uns im Anschluss dann sehr ausführlich beantwortet wurden. Eine wichtige Frage war, wie man denn eigentlich seinen „Ökologischen Fußabdruck“ verringern könne? Darüber wurden wir dann natürlich auch informiert. Man könnte zum Beispiel weniger Fleisch essen oder mehr mit dem Fahrrad fahren.

Yannic Sorgenfrei (9a)