Offenbach – Gonesse (bei Paris)

Ein Berich von Alina Gorol und Maya Zenker (beide Kl. 7b)

Sonntags um die Mittagszeit kam die deutsche Gruppe am Pariser Bahnhof an. Die Fahrt war angenehm verlaufen. Die Schüler wurden einzeln von ihren Austauschschülern abgeholt. Alle freuten sich über das Wiedersehen. Zu Hause angekommen lernte jeder seine Gastfamilie kennen. Es gab soweit keine Schwierigkeiten, jedoch einige Verständnisprobleme, die für einige witzige Berichte am nächsten Tag mit den anderen Austauschschülern sorgten. Nachmittags unternahm jeder mit seiner Gastfamilie einen kleinen Ausflug, zum Beispiel an einen kleinen See in Gonesse oder es gab sogar einen Besuch im Disneyland Paris.

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Die erste Nacht war für die meisten Deutschen angenehm und erholsam. Am nächsten Morgen wurden wir herzlich mit einem typisch französischen Frühstück von der Schulleitung begrüßt. Nach der leckeren Stärkung besichtigte die deutsche Gruppe Paris und dessen Sehenswürdigkeiten, wie den Eiffelturm oder die Kathedrale Notre-Dame. Durch eine kleine Bootstour konnten wir Paris von der Seine aus bewundern. Gegen 17 Uhr kehrten wir zum »Collège Philippe Auguste« in Gonesse zurück. Von dort aus gingen die Schüler in ihre Unterkünfte und hatten wieder Zeit für eigene Aktivitäten. Zum Glück hatten wir an diesem Tag schönes Wetter.

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Gegen 8 Uhr begann die Schule am Dienstag. Wir mussten vor dem Eingang warten, wie auch alle anderen Schüler. Nachdem wir die Erlaubnis hatten einzutreten, suchten wir den Raum auf, wo wir jetzt ein Treffen unter deutschen Austauschschülern mit Frau Coloma Heidel und Frau Hellmann haben sollten. Wir redeten über die Unterschiede, die uns in Bezug auf das Familienleben aufgefallen waren. Nachdem es geklingelt hatte, gingen die einzelnen Schüler in andere Klassen, um den Unterricht in Frankreich kennenzulernen.

Nachdem die Deutschen den Unterricht besucht hatten, aßen die meisten in der Kantine und manche zu Hause. Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Golfplatz. Dort angekommen zeigte uns Monsieur Chauffourier die ersten Grundlagen des »petit golf«. Darauf fingen wir an, die ersten Löcher zu treffen. Es ging weiter mit einigen Golfspielen, die wir mit Begeisterung und Spaß spielten. Doch leider fing es an zu regnen und wir machten es uns, mit leckeren Getränken, im Vorraum des Golf-Clubs gemütlich. Um 16 Uhr traten wir den Heimweg an.

Am nächsten Tag trafen wir uns wieder um 8 Uhr in der Schule: Es stand die Besichtigung des französischen Fußballstadions an. Das »Stade de France« befindet sich in Saint-Denis, Paris. Nach einer langen Wanderung am Stadtion angekommen begrüßte uns die Führerin und fing auch gleich mit der Besichtigung an. Doch leider hatte sie es eilig und so verstanden die Deutschen teilweise fast nichts, da es nicht immer übersetzt wurde.

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Trotzdem waren wir begeistert und wollten anschließend in den Souvenierladen und in das kleine Museum, das die Geschichte des »Stade de France«, angereichert mit vielen Fotos, Trophäen und Andenken, erzählt. Um die Mittagszeit kamen wir wieder zu Hause an. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. So schauten einige von uns einen Film, andere unternahmen wieder einen Ausflug mit der Gastfamilie.

Wieder ging es für uns früh los, um 8 Uhr trafen wir uns wie immer an der Schule. Heute sollte es wieder ein Treffen für die deutschen Austauschschüler geben. Doch diesmal hatten Frau Coloma und Frau Hellmann etwas anderes mit uns vor: Sie hatten buntes Papier besorgt, um ein nettes Andenken für die französischen Austauschschüler zu basteln. Wir malten, schrieben und dekorierten kleine Dankeschönkärtchen. Danach begaben wir uns in den uns zugeteilten Unterricht.

Der nächste Punkt in unserem Programm war eine Olympiade, die auf dem großen Sportplatz in der Nähe der Schule stattfinden sollte. Der Rasen war noch feucht vom Regen, doch das hinderte uns nicht am Kämpfen um den ersten Platz. Wir wurden in 4er-Gruppen aufgeteilt und versuchten, uns in Weitwurf sowie auch im Weitsprung, im Blinden- und Staffellauf zu beweisen. Zusätzlich mussten wir mit Hilfe einer Karte verschiedene Stationen mit orangefarbenen Zetteln finden. Einige Schüler machten auf Grund von Verletzungen oder ähnlichem nicht mit, der Rest hatte jedoch eine Menge Spaß.

Zu Mittag aßen wir in der Kantine, es gab Hühnchen mit Reis und ein Stück Pizza für jeden. Danach machten wir uns auf einen langen und anstrengenden Weg zu einem Judo-Verein. Wir waren kaum losgegangen, da fing es heftig an zu schütten. Notdürftig quetschten wir uns unter einige Regenschirme. Am Ziel angekommen waren wir alle klitschnass und freuten uns, dass wir die Möglichkeit hatten, unsere Sportsachen anzuziehen. Das Judo war lustig, jedoch anstrengend. Wir mussten weiße, weite Roben anziehen, die aussahen wie Bademäntel. Wir mussten auch barfuß kämpfen. Nach dem Judo ließen wir einfach unsere Sportsachen an, da die Alltagsklamotten zu nass waren. Gegen 16:00 Uhr kehrten wir zur Schule zurück. Auch dieses Mal wurden wir bis auf die Knochen nass, was uns jedoch die gute Laune nicht vermiesen konnte.

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Am Freitag fingen wir den Tag wieder mit einem Treffen der deutschen Gruppe und den Lehrern an. Anschließend begaben wir uns noch einmal in den französischen Unterricht. Dann kreierten wir einen deutsch-französischen Blog, den man gerne abrufen und sich noch näher über unsere aufregende Woche informieren kann:

www.echangefrancoallemand.sitew.fr

Um halb 7 hatten wir eine Party mit allen Austauschschülern. Bunte Ballons schmückten den Saal, und ein leckeres Buffet, zusammengestellt von den Eltern unserer Austauschpartner, wurde uns bereitgestellt. Dazu überraschten uns unsere französischen Freunde mit einem kleinen Theaterstück.

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Den Samstag konnten wir frei gestalten. Die meisten Schüler fuhren zum »Parc Astérix et Obélix« oder ins Disneyland.

Am Sonntag ging unser kleines Abenteuer leider zu Ende und wir verabschiedeten uns wieder am Pariser Bahnhof.

Eine schöne Woche mit netten Leuten, die uns eine tolle Unterkunft gegeben haben und eine wichtige Rolle in unserem spaßigen Programm gespielt haben, ging so zu Ende.

Auch einen Dank an Frau Hellmann und an Frau Coloma Heidel, die uns den Austausch möglich gemacht haben und immer ansprechbar waren.

DANKE!

[6/2013]