Die jährlich ins österreichische Neukirchen stattfindende Wanderfahrt mit sportlichem Schwerpunkt ist zu Ende.

Hier können Sie die ersten Schülerberichte lesen:

Meine Skifreizeit – in Kürze

Am 3. März ging es los! Ab Mitternacht saß ich mit meinem Freund im Bus und wie so viele schlief  ich in der Nacht nicht, weil ich voller Energie war. Am Ziel angekommen stellten wir unsere Taschen in den Seminarraum des Venedigerhofs und fuhren mit dem Bus nochmal in den Ort, um Skier und Snowboards auszuleihen. Leider hatte ich meine Skischuhe vergessen mitzunehmen, sodass meine Bindung neu eingestellt werden musste.

Im Anschluss liefen wir den Weg zu unserer Unterkunft bergauf. Die Betten wurden kurz darauf bezogen und die Zimmerkameraden hatten Zeit für sich selbst. Beim Abendessen merkten wir dann, dass wir alle müde waren.

Am nächsten Tag wurde es ernst! Gegen halb sieben klingelte mein Wecker und kurz darauf waren meine Zimmergenossen und ich wach und bereit runter zum Frühstück zu gehen. Das Frühstück war eine Art „all you can eat“ Buffet. Um fünf nach acht kam dann auch der Bus, der uns zur Gondel fuhr.

Bevor wir uns auf den Berg begaben, holten wir noch unsere ausgeliehene Ausrüstung ab. Aufgeregt und voller Vorfreude standen wir auf den Brettern und ein paar natürlich auch auf den Snowboards. Mein Klassenkamerad und ich waren voll in unserem Element.

Am Vormittag stand nur Einfahren auf dem Programm, die ersten Übungen folgten nachmittags. Gegen Mittagszeit meinte mein Klassenkamerad zu mir, er würde so gerne ein Schnitzel essen. Auf der Hütte gab es dann tatsächlich Schnitzel. Dieses erstaunte Gesicht meines Freundes werde ich nicht vergessen! Mit vollen Bäuchen ging es erwartungsvoll weiter.

Die erste Übung begann, die sich um Kurzschwünge drehte. Wir mussten während der Fahrt zum Lift unsere Skistöcke in den Schnee stecken und um sie herumfahren. Diese Übung wiederholten wir noch ein paar Mal. Das Lift fahren war immer sehr lustig, da die anderen Skifahrer mit einem freundlichen „Servus“ begrüßt wurden.

Gegen 16:00 Uhr war die letzte Liftfahrt, danach ging es zurück ins Hauptquartier. Nach einer heißen Dusche, die doch hoffentlich jeder genommen hat, aßen wir zu Abend. Zum wiederholten „Mahle“ gab es dann Schnitzel. Der Tag wurde mit dem Film „Bad Neighbours“ beendet und zufrieden fielen wir in unsere Betten.

Insgesamt war die Skifreizeit ein tolles Erlebnis!

Philipp Pichura (Kl. 8a)

*Rodeln
Am Montag, den 6. März 2017 fuhren wir zu der größten, beleuchteten Rodelbahn der Welt, die Smaragdbahn in Bramberg, mit ca. 2100m Seehöhe und einer 14km langen Bahn.
Nach dem Frühstück liefen wir von unserer Herberge nach Neukirchen, wo wir uns Schlitten ausliehen und Tickets für die Gondelfahrt kauften. Die Gondelfahrt dauerte bis ganz nach oben ca. 15 Minuten. Danach liefen wir 10 Minuten lang den Berg hoch, um die Rodelbahn 14a zu erreichen.

Wir rodelten nacheinander, vorne Frau Tsatsa mit Laurin und hinten Frau Peetz.
Wir brauchten einige Minuten um sicher zu werden und um herauszufinden, was der beste Weg zum Lenken war. Da wir immer mal wieder stoppten, um auf die anderen zu warten, verbrachten wir ca. 1 ½ Stunden  um das Ziel zu erreichen  (normalerweise dauert es nur ca. 45 Minuten).

Danach aßen wir gemeinsam eine Kleinigkeit. Sportlich wie wir waren, entschieden wir uns dazu, den Weg bis zur Jugendherberge hoch zu laufen.

Meiner Meinung nach war der Tag echt schön, da man kleine Wettrennen machen konnte, Zeit mit Freunden verbrachte und es sehr viel Spaß gemacht hat zu rodeln.  Das Essen war auch lecker und wir hatten schönes Wetter!

Sarah Nicole Klamerus (Kl. 8d)

Besuch des Nationalparkmuseums des Nationalparks Hohe Tauern in Mittersill

Am Mittwoch, den 8.März 2017 fuhren wir, die Wandergruppe, gemeinsam mit den Snowboardern und Skifahrern mit dem Skibus nach Neukirchen. Dort machten wir eine kurze Pause und fuhren dann weiter nach Mittersill. Diesmal nur als Wandergruppe, da die anderen Gruppen an ihrem Ziel waren.

Angekommen in Mittersill bummelten wir alleine oder in Gruppen durch Läden und erkundeten dabei die Stadt. Nach der Bummelzeit gingen wir in das Nationalparkmuseum des Nationalparks Hohe Tauern.

Dort erwartete uns ein Ranger, der uns durch das Museum führte.
Als allererstes erzählte der Ranger uns Fakten über den Adler, der hier in den Alpen lebt, sowie über die Klimazonen der Region. Dann sahen wir uns einen 3D-Film an, der uns viele Informationen über die Entstehung der Gletscher gab, sowie auch über die dort eingelagerten Kristalle. Der Film dauerte um die 12 Minuten und als er zu Ende war, betrachteten wir die rund 200 Kristalle, die sehr wertvoll sind, darunter Smaragd oder Quarz und anderes.

Nachdem wir sie alle bestaunt hatten, gingen wir in ein 360-Grad-Kino, das verschiedene Landschaften bot. Dort konnte man zum Beispiel rundherum den Nachthimmel, die Gletscher oder den Frühling etc. erkennen.

Nach der 360-Grad-Aufführung schauten wir uns nochmal die Verhältnisse anderer Tierbewohner an, die in den Alpen leben, wie zum Beispiel die Murmeltiere, die Winterschlaf halten und dazu Körpertemperatur, Atemzüge und Herzschläge reduzieren. Dort wurde auch der Unterschlupf der Murmeltiere dargestellt, in den wir auch reinklettern durften. Zudem konnten wir an einer Kletterwand wie ein Mauerläufer oder Gämse klettern, was eine Herausforderung mit sich brachte.

 

 

 

Es gab verschiedene Farben und man sollte nur eine Farbe klettern. So könnte man zum Beispiel wie ein Steinbock den Berg ,,erreichen“, wenn man die grünen Steine benutzte. Als letztes schauten wir uns eine Gletschernachbildung an, die mit Strom betrieben wird, um kalt zu bleiben. Wir versuchten unsere Hände dran zu halten, um einen Abdruck als „Verewigung“ zu schaffen, doch man musste aufpassen! Schließlich wollten wir keine Gefrierblasen bekommen.

Hier war unser Besuch zu Ende und wir gingen nochmal in die Stadt und bummelten nochmal zum Abschluss. Danach fuhren wir nach Neukirchen und mit der Ski- und Snowboardgruppe nach Hause.

Mir hat der Tag gefallen, weil wir viele spannende Sachen erleben durften.

Violeta Iseni (Kl. 8d)

 

Am 3. März 2017 war es endlich soweit, wir fuhren nach Österreich zum „Venedigerhof“ in Neukirchen am Großvenediger. Wir fuhren in der Nacht um circa 00.15 Uhr am Bieberer Berg los, um eine lange, ca. 8-stündige Fahrt mit einem Bus hinter uns zu bringen. Es war geplant, dass wir am 10. 3. zurückfahren. Die Fahrt war anstrengend, weil nur manche schliefen und die meisten Musik hörten oder miteinander redeten.

Es gab drei Gruppen: Skigruppe, Snowboard und eine Wandergruppe. Alle Schülerinnen und Schüler aus den 8. Klassen wählten im Vorfeld eine Gruppe, die miteinander die Woche verbrachte. In unserer Freizeit waren wir im Freizeitraum, spielten, hörten Musik und redeten miteinander. Im Allgemeinen war die Fahrt sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Am Anfang des Ausflugs waren wir sehr erschöpft, da wir einen Berg hochgewandert waren. Die nächsten Tage aber waren nicht so anstrengend, da wir nicht so viel wanderten. Am dritten Tag fuhren wir Schlitten, was sehr lustig und aufregend war und am Ende der Fahrt war es eher ruhiger.

Yuliya, Seda, Laurin

 

Die Snowboarder

Zu Beginn unserer Woche liefen wir alle zunächst unten an den Skiverleih und wurden in die jeweiligen Gruppen eingeteilt. Mit der Snowboard-Anfängergruppe waren wir mit unserer neuen Ausrüstung zuerst an einem kleinen Hügel, was beim ersten Mal relativ anstrengend war. Anschließend gelangten wir nach oben auf den Berg, den Wildkogel.

Dort war eine erste Herausforderung, nicht vom Lift runterzufallen und die ersten Übungen zu meistern. Nach weiteren Versuchen auf dem Snowboard zu stehen und zu fahren, gingen wir zurück.

Als der Tag zu Ende ging, waren wir sehr erschöpft und müde. Am darauffolgenden Tag lernten wir Kurven zu fahren. Man musste sich oft wieder aufrappeln, aber Herr Alvaréz sagte dann immer, Übung mache den Meister. So war es auch. An den nächsten Tagen ging es für alle voran. Jeder machte viele Fortschritte und viele konnten Kurven fahren.

Kim Woodcock (Kl. 8a)

 

Krimmler Wasserfälle

Am Sonntag, den 5. März 2017, sind wir, die Wandergruppe, geleitet von Frau Tsatsa und Frau Peetz, von unserer Jugendherberge „Venedigerhof“ bis nach Neukirchen 4 km gelaufen, um von dort aus mit dem Bus zum Nationalpark „Hohe Tauern“ zu fahren, dort wollten wir uns in Krimml den größten Wasserfall Europas anschauen!

Ein Ranger namens Werner erwartete uns dort und begrüßte uns freundlich.
Er gab denjenigen Skistöcke, die welche haben wollten. Darauf begann die Schneewanderung. Der Ranger erzählte uns nebenbei einige Geschichten, wie zum Beispiel, dass es schon einmal vorgekommen sei, dass vier Personen in Tirol bei einer Lawine gestorben seien.

Deshalb zeigte er uns Methoden, wie man bei einer Lawine überleben kann. Wir lernten zum Beispiel, dass man sich an einen Felsen „klammern“ soll (falls einer in der Nähe ist). Wir wanderten weiter und erfuhren, dass viel Rotwild und viele Hirsche in diesen Wäldern unterwegs sind. Uns wurde ebenfalls erzählt, dass es Futterstationen gibt, an denen sich die Tiere in eine „Reihe“ stellen und fressen.

Wir beobachteten auch den atemberaubenden Wasserfall und machten auch viele Fotos.
Als wir ganz nah an dem Wasserfall dran waren, wurde auch ein Bild von uns (also der Gruppe) geschossen.

Der Ranger meinte, dass die Luft dort sehr gut für alle Astmathiker sei.

Auf dem Rückweg mussten bzw. konnten wir Spikes anziehen, diese wurden uns mit den Skistöcken anfangs ausgeliehen. Als wir diese dann bei der Essenspause dann um unsere Schuhe gestülpt hatten, liefen wir bergab den alten Römerweg. Dieser war bis zum Ausbau der Bundesstraßen eine wichtige Handelsstraße, auf welcher der Fernhandel florierte.
Unsere Tour endete in Krimml. Hier traten wir den Rückweg an und fuhren mit dem Skibus in die Jugendherberge.

Ich fand die Tour einfach unbeschreiblich. Es war zwar ein bisschen anstrengend, jedoch hat es sich gelohnt, denn der Ausblick auf die ganze Landschaft und den Wasserfall dort war atemberaubend. Ich würde jedem weiterempfehlen, die Tour zum Wasserfall zu machen.
Im Großen und Ganzen fand ich, dass der Ausflug mega schön war!

Amela Hadzic (Klasse 8d)

 

[Lm – 3/2017]