Gastspiel an der Albert-Schweitzer-Schule:               Junges Theater Wachenbuchen / Jugendtanztheater Theres Hauser                  

TÄNZER IM DUNKELN
(nach Motiven des Films von Lars von Trier)

Montag, 19. Juni 2017, 18.30 – 21 h, Mensa

Eintritt frei, Spende erbeten

Die Albert-Schweitzer Schule (ASS) freut sich auf ein Theater- und Tanztheater-Gastspiel, zu dem auch Eltern und Besucher willkommen sind: Am Mo., 19. Juni, 18.30 – 21 h zeigen das Junge Theater Wachenbuchen und das Jugendtanztheater Theres Hauser in der Mensa der ASS ihre Produktion TÄNZER IM DUNKELN. Die Darsteller und Tänzerinnen im Alter von 14 bis 21 Jahren haben das Stück selbst erarbeitet und unter anderem auf dem Kirchentag in Berlin zwei Mal vor großem Publikum aufgeführt. In den gespielten und getanzten Szenen geht es darum, was es bedeutet, eine Mutter in einem fremden Land zu sein und darum, als Kind eine Mutter zu haben, die sich sorgt. Es geht um Lebensfreude durch Musicals, Tanz und Musik  … und um die Sinnlosigkeit der Todesstrafe. Das Stück entstand nach den Film von Lars von Trier „Dancer in the Dark“ aus dem Jahr 2000. Das Junge Theater Wachenbuchen erzählt die Geschichte anders: Poetisch und mit viel Tanztheater.

Die Handlung: Selma Jeskova kommt in den sechziger Jahren aus Tschechien nach Amerika – in das Land ihrer Träume. Sie hat einen seltenen Gen-Defekt: Sie wird erblinden. Ihr Sohn wird das gleiche Schicksal teilen – es sei denn, Selma gelingt es, Geld für eine Operation auf die Seite zu legen, die man in Amerika durchführen und die ihrem Sohn Gene das Augenlicht retten kann…  Selma arbeitet in einer Fabrik am Fließband. Ihr langsames Erblinden gesteht sie keinem –  außer Kathy ihrer besten Freundin und Kollegin. Selma liebt die Musik und das Tanzen. Manchmal träumt sie sich fort. Ihr grauer Alltag verschwimmt und ihre Tagträume machen ihre Situation irgendwie erträglicher. Das Musical gibt ihr Kraft für den harten Alltag.  Alles ändert sich, als Selma plötzlich in eine Situation gerät, in  der alles aus den Fugen gerät. Die Umstände zwingen sie zu einer Tat, die nicht geplant war und die ihr Leben in ein verheerendes Chaos stürzt.

Erzählt wird das Stück in Momentaufnahmen und Rückblicken. Das Geheimnis um die Würde dieser besonderen Frau „Selma“  als Mutter und stolze Frau ist es, das es zu erspüren gilt. Dabei nimmt das Stück auch eine klare Position gegen die Todesstrafe ein, die noch immer in Amerika und anderswo vollzogen wird. Tanz ist die beste Form für das, was nicht in Worte zu fassen ist. Der Theatertext entstand zusammen mit den jugendlichen Schauspielern/innen und auch die Tanzsequenzen sind eigens für die Produktion entstanden.

Gastspiel auf Einladung von ASS – Schule ohne Rassismus und Unesco-Projektschule

Idee & Regie, Bühnenbild: Christoph Goy
Choreografie: Theres Hauser, Ballettensemble
Texte: erarbeitet vom Ensemble des Jungen Theaters Wachenbuchen

[Tsa – 6/2017]