Die Albert-Schweitzer-Schule hat aufgrund der stringenten Weiterentwicklung des MINT-Schulprofils den Übergang von der Anwartschaft in die Mitgliedschaft im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC gemeistert. Vor zwei Jahren wurde die Schule bereits im Status der Anwartschaft aufgenommen, das konsequente Engagement in MINT wird nun honoriert.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, sagt Schulleiter Ulrich Schmidt. „Sie belohnt die Kompetenz und das Engagement des Kollegiums der Albert-Schweitzer-Schule. Durch die Zugehörigkeit zu dem nationalen Netzwerk können wir die Förderung unserer besten Schüler im MINT-Bereich erheblich verstärken.“

Seit der Aufnahme stehen der Albert-Schweitzer-Schule hochkarätige Förderprogramme und innovative Veranstaltungsformate für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen offen. Ebenso wie die Möglichkeiten zum Austausch und Vernetzung unter MINT-profilierten Schulen über Bundesländergrenzen hinweg. Als MINT-EC-Schule darf die Albert-Schweitzer-Schule außerdem das von der Kultusministerkonferenz (KMK) anerkannte MINT-EC-Zertifikat verleihen. Das MINT-EC-Zertifikat würdigt das MINT-Engagement von Schülerinnen und Schülern während ihrer gesamten Schullaufbahn. Es bietet Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Länder unabhängige Einordnung der Schülerleistungen.

Einmal jährlich können sich Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem MINT-Profil um die Aufnahmen in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC bewerben. Die unabhängige Fachjury mit Vertretern aus Verbänden, Stiftungen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Schulverwaltung bewerten die Schulen hinsichtlich der Quantität und Qualität ihrer MINT-Angebote. Neben Leistungskursen, bzw. Bundesland äquivalenten Angeboten, in allen MINT-Fächern, der gezielten Förderung von Schülerinnen und Schülern in Spitze und Breite, Möglichkeiten zum fächerübergreifenden-forschenden Lernen, werden außerdem Kooperationen mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen erwartet sowie die stetige Teilnahme an den relevanten Wettbewerben in MINT.

Anwärter-Schulen müssen sich nach zwei Jahren um eine Mitgliedschaft bewerben. Für die Albert-Schweitzer-Schule war es nun so weit: Die Albert-Schweitzer-Schule konnte durch Förderung der Wettbewerbskultur u.a. durch den Ausbau von Angeboten von Arbeitsgemeinschaften mit naturwissenschaftlichen Inhalten, wie „Jugend forscht“ oder Olympiaden im MINT-Bereich, z.B. Mathematik- und Chemie-Olympiade, der World Robot Olympiad, sowie der Etablierung einer MINT-EC-Arbeitsgruppe zur Koordination der MINT-EC Aktivitäten, die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Ebenso besteht z.B. eine Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt, welche den Schülerinnen und Schülern Praktika in den Naturwissenschaften und Besuche der hauseigenen Schülerlabore ermöglicht (Berufsorientierung).

MINT-EC Das nationale Excellence-Schulnetzwerk

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 295 zertifizierten Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme /vbw.

[Sfr – 12/2017]