Am 15. Juni 2018 trafen sich einige Schülerinnen und Schüler der Q2 mit Frau Dr. Schäfer und Herrn Bolländer beim VDE-Institut in Offenbach, um hinter die Kulissen dieses Prüf- und Zertifizierungsinstituts zu schauen.

Als wir vollzählig waren, wurden wir in einen Raum geführt, wo uns durch einen Vortrag zuerst erklärt wurde, was die Tätigkeiten des VDE überhaupt sind und wo wir im Alltag überall Spuren von den Prüf- und Zertifizierungsleistungen des VDE finden. Täglich benutzen wir etliche elektrische Geräte wie Toaster, Haartrockner oder Waschmaschinen, die hier auf ihre Sicherheit geprüft, getestet und schließlich bewertet werden, bevor sie das VDE-Prüfzeichen erhalten. Dabei spielen Normen eine große Rolle, die bestimmte Regeln bei elektrische Geräten vorgeben. Erfüllen die Produkte zum Beispiel keine bestimmte Größe und erfüllen sie somit nicht die Norm, müssen die Hersteller dies ändern, um das VDE-Prüfungszeichen führen zu dürfen.

Nachdem wir in die Aufgaben des VDE-Instituts eingeführt worden waren, durften wir selbst bei der Arbeit in verschiedenen Prüflaboren zusehen, die die zu untersuchenden Produkte auf unterschiedliche Aspekte testeten. Besonders außergewöhnlich sah das EMV-Labor aus. Abgesehen davon, dass die Produkte nämlich sicher und gut funktionieren, dürfen sie andere elektrische Produkte durch die elektromagnetische Strahlung in ihrer Umgebung nicht beeinflussen und auch nicht selbst beeinflusst werden. Ob eine Waschmaschine vielleicht zu laute Geräusche macht, wird ebenfalls in einer anderen Halle getestet.

In einem weiteren Labor wurden Stecker auf ihre Isolierung oder ihr Gehäuse hin getestet. Auch dafür, wie gut die Waschmaschine waschen kann, gibt es ein Prüflabor. Dort werden die sogenannten Performanceeigenschaften getestet.

Nach drei sehr informationsreichen und eindrucksvollen Stunden war der Ausflug schon beendet und die meisten von uns gingen nach Hause mit neuen Impressionen aus der Welt der Technik, die noch lange im Kopf blieben.

Paromita Islam (Q2)
[9/2018]