Das Projekt “Humanitäre Schule” ist eine Kampagne des Deutschen Jugendrotkreuzes (JRK). Die Idee, an der Kampagne teilzunehmen, entstand vor allem vor dem Hintergrund, den Gedanken des Humanismus fördern zu wollen, einem Hintergrund also, der Angesichts des Namensgebers der Schule und der Tatsache, dass die Albert-Schweitzer-Schule schon seit langem UNESCO-Projekt Schule ist, nahe liegt.

Die Kampagne selbst verläuft in vier Phasen. In der ersten Phase werden vier Schülerinnen oder Schüler ausgewählt, die eine Fortbildung des JRK besuchen, in der sie zu so genannten “humanitären Scouts” ausgebildet werden. Ihre Aufgabe ist es, die Kampagne an der Schule zu organisieren, zu begleiten und den Kontakt zwischen Schule und JRK zu halten. In der zweiten Phase wird ein Planspiel durchgeführt, das die an der Kampagne teilnehmenden Schülerinnen und Schüler theoretisch-spielerisch an den Bereich humanitäres Völkerrecht heranführen soll. In der dritten Phase sollen die Schülerinnen und Schüler ein konkretes humanitäres Projekt planen und durchführen. Die gesamte Kampagne, von Phase 1 bis 4, wird dokumentiert und die Schule wird, als vierte Phase, vom JRK als “humanitäre Schule” zertifiziert.
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An der Albert-Schweitzer-Schule wurden alle vier Phasen des Projekts durchgeführt und die Schule wurde 2009 vom Deutschen Roten Kreuz als „Humanitäre Schule“ zertifiziert.
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[Gj, 12/2011 – Stand: 2014]