Mit sehr lebhaften Schülern hatte es der Verkehrspädagoge Thomas Tuma vom ADAC in diesem Jahr zu tun, als er für das Programm “Achtung Auto” die Albert-Schweitzer-Schule besuchte. Die Aktion ist für die Schüler aller 5. Klassen gedacht, die in diesem Alter als Fahrradfahrer aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und noch nicht so viel über die Tücken und Gefahren wissen, die im Straßenverkehr lauern.

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“Achtung Auto” klärt schon seit vielen Jahren die ASS-Schüler über diese Gefahren auf. Die Kinder sollten zu Beginn erkennen, dass das Angurten und die Sitzerhöhung im Auto für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen unbedingt notwendig ist. Sie lernten, wie wichtig es ist, sich richtig zu sichern.

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Außerdem erfuhren die Fünftklässler in diesem Jahr, dass man längst nicht immer dort zum Stehen kommt, wo man es sich wünscht, weil der Bremsweg sich aus mehreren Faktoren zusammensetzt.

Am besten zeigt sich das in der Praxis. Und so rannten die Schüler zunächst auf einer abgesteckten Strecke auf dem Schulhof, um dann scharf abzubremsen. Wo sie stehen blieben, wurde eine Markierung mit Kreide gesetzt. Die Kinder sollen erkennen, dass auch der Mensch einen “Anhalteweg” zum Stehenbleiben braucht. Die Kinder sollten auf diese Weise sinnlich erfahren und einsehen, dass auch Autos und andere Fahrzeuge nicht sofort stehenbleiben können, sondern einen “Anhalteweg” haben, der in erster Linie von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit, aber auch von der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmt und beeinflusst wird.

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Noch einmal interessanter wurde es, den Bremsweg beim Auto zu erfahren. Auch das konnte Thomas Tuma möglich machen, denn das Auto hatte er gleich dabei. Darüber hinaus erfuhren die Kinder, wie viel die so genannte Schrecksekunde ausmacht und wie gefährlich und unberechenbar verschiedene Untergründe beim Fahren – und vor allem beim Bremsen – sein können.
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So ausführlich informiert, werden unsere Schüler in Zukunft mit dem nötigen Respekt und Vorsicht im Straßenverkehr unterwegs sein.  [Lm  10/2011]