Ausflug in die Deutsche Nationalbibliothek

Die Klasse 6b aus der Albert-Schweitzer-Schule Offenbach hat am Montag, dem 15. April 2013 im Rahmen des Deutschunterrichtes einen Ausflug in die Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main unternommen. Die 28 Schüler haben mit ihrem Deutschlehrer, Herrn Krämer, wichtige Informationen gesammelt und zusammengefasst:

Die Aufgabe der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) besteht darin, alle deutschsprachigen Bücher zu sammeln, damit jeder sie ansehen und lesen kann. Seit 1946 gibt es die DNB, die aber mehrere Gebäude in verschiedenen Städten hat. Diese sind in Frankfurt, in Leipzig und in Berlin. Insgesamt werden allein in Frankfurt mehr als 27.800.000 Bücher aufbewahrt (also siebenundzwanzigmillionenachthunderttausend!). Das ist echt eine Menge! Wer soll die bloß alle lesen!

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Die Schüler besuchten verschiedene Abteilungen und durften auch hinter die Kulissen sehen wie z.B. das Magazin und das deutsche Exilarchiv. Sie stellten viele Fragen und bekamen natürlich darauf die Antworten: Die Größe des Grundstückes beträgt 19.000 m², unterirdisch sind es 16.000 m² und oberirdisch 9.000 m² Nutzfläche. Interessant fanden die Schüler auch, dass es 57 Toiletten, 250 Büros, 18 Teeküchen und 2 Räume für die Erste Hilfe vorhanden sind. Die Bibliothek bekommt zwischen 700.000 und 800.000 Bücher pro Jahr.

Wir besuchten verschiedene Abteilungen und durften auch hinter die Kulissen sehen, wie z.B. das Magazin. Wir stellten viele Fragen und bekamen natürlich darauf die Antworten: Die Größe des Grundstückes beträgt 19.000 m², unterirdisch sind es 16.000 m² und oberirdisch 9.000 m² Nutzfläche. Das ist fast so groß wie vier Fußballfelder! Interessant fanden wir auch, dass es 57 Toiletten, 250 Büros, 18 Teeküchen und 2 Räume für die Erste Hilfe vorhanden sind. Die Bibliothek bekommt mehr als 700.000 neue Bücher pro Jahr.

Den Lesesaal, der ab 10 Uhr täglich geöffnet ist, darf jeder besuchen. Man braucht nur eine gültige Tages-, Monats- oder Jahreskarte. Hier darf man aber nur durchsichtige Taschen der Nationalbibliothek benutzen. Wir haben auch das älteste Buch der DNB in Erfahrung gebracht. Dieses heißt „Großes Vollständiges Universal Lexikon aller Wissenschaften und Künste“ von Heinrich Zekla aus dem 18. Jahrhundert. Das wertvollste Buch wurde vor mehreren Hundert Jahren mit der Hand geschrieben und hat einen Wert von 10.000 €: das „Faksimile eines Evangeliars“. Ein weiteres Highlight war der Besuch im Magazin. Hier erfuhren wir Wissenswertes über den Buchtransport vom Magazin zu den Ausgabetheken am Eingang. Um Platz zu sparen, hat sich die DNB ein besonderes Aufbewahrungssystem für die Bücher einfallen lassen: Eine Kompaktträgeranlage mit Schieberegalen.

Lilly Blum (6b)

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Besuch der Klasse 6b in der Nationalbibliothek in Frankfurt

Frankfurt 15. April 2013 – Wir kommen in der Eingangshalle derNationalbibliothek in Frankfurt an. Dort treffen wir Stephan Jockel, den Pressesprecher der Nationalbibliothek. Mit ihm gehen wir in die Lesesäle. Dort stehen viele Bücher, jedoch nicht alle! Die meisten stehen in den unterirdischen Magazinen. Wenn man sie aber lesen möchte, so kann man sie sich auf Wunsch herausholen lassen.

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Zum Sammelauftrag gehören alle Bücher, die mindestens 25 Seiten haben und in Deutschland veröffentlicht wurden,  deutschsprachige Bücher aus anderen Ländern, anderssprachige Bücher, die von Deutschland handeln, und ins Deutsche übersetzte Bücher. Auch Tageszeitungen und CDs werden gesammelt.

„Insgesamt haben wir hier 28 Millionen Medieneinheiten“, erklärt uns Stephan Jockel. „Und es kommen pro Jahr 700.000 bis 800.000 dazu.“

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Neben Frankfurt gibt es auch noch eine zweite Stelle in Leipzig. Jeder Standort ist für bestimmte Bundesländer zuständig. In Frankfurt werden die Medien schon seit 1945 gesammelt. An beiden Standorten zusammen arbeiten 702 Menschen. Um Platz zu sparen, kann man die Regale in den Magazinen hin- und herkurbeln. Zwischen zwei Schränken ist nicht immer Platz, sondern man muss die anderen Regale erst wegkurbeln, um Platz zu haben. Da alle Medien so lange wie möglich halten sollen und aus Platzgründen, werden Zeitungen digitalisiert. CDs werden auf Computer überspielt.

Die ganzen Medieneinheiten kosten die Bibliothek übrigens nicht einen Cent. Es ist gesetzlich festgelegt, dass jeder Autor, sobald er ein Buch fertiggestellt hat, ein Exemplar an den entsprechenden Standort schicken muss. Auch neue Auflagen müssen an diesen geschickt werden. So kommt im Laufe der Jahre einiges zusammen.

Ich jedenfalls bin überwältigt von den Massen, die allein an diesem Standort lagern.

Malte Schüll (6b)