Schach ist ein Spiel, das fast jeder kennt. Selbst in den großen Pausen, in denen man eigentlich das Gehirn nicht beanspruchen will, spielen Schülerinnen und Schüler Schach in der Mediathek. Manchmal reichen sogar die Spielpläne und die Figuren nicht mehr aus.

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Schach wurde auch am 29. Januar 2013 in der Leibnizschule Offenbach gespielt. Zum zweiten Mal fand die Schachschülermeisterschaft im Konferenzsaal der Schule statt. Die stellvertretende Schulleiterin, Frau Wölbern, fand den Raum durch die vielen Schachbretter viel lebendiger und schöner. Zahlreiche Schulen, egal ob Real-, Haupt- oder Grundschulen sowie Gymnasien, jeder war willkommen. Sie waren aber nicht zum Spaß dort, sondern wollten sich einen von den heißbegehrten Pokalen erspielen.

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Von ihnen gab es insgesamt sechs Pokale, drei waren für die weiterführenden Schulen und die anderen für die Grundschulen bestimmt. Die Albert-Schweitzer-Schule trat mit zwei Mannschaften unter der Leitung von Herrn Neubauer an. Unser großer Konkurrent, die Leibnizschule, die mit drei Mannschaften vertreten war und laut Herrn Neubauer sehr gute Spieler hatte, konnte den 1., 2. und den letzten Platz (16.) belegen.

Die Albert-Schweitzer-Schule konnte leider nach fünf erspielten Runden nur den dritten und achten Platz erreichen. Somit konnten wir aber trotzdem für uns und zur Freude von Herrn Schmidt einen Pokal und zwei Urkunden ergattern. Veranstaltet hat das alles der pensionierte Lehrer und vielfache Stadtmeister Horst Müller zusammen mit Udo Lanz. Herr Müller ist der Leiter der Vereinigten Schachgesellschaft Offenbach e.V. und Udo Lanz ist der Trainer dort.

Aber woher kommt überhaupt „Schach“? Schach kommt aus dem Persischen („Schah“), was soviel heißt wie königliches Spiel. Woher Schach aber genau stammt, wissen die Forscher bis heute noch nicht. Es entstand vermutlich in Nordindien aus einem Vierpersonenspiel. Dafür gibt es aber viele Legenden, die bekannteste ist die „Weizenkorn-Legende“:

„Der Weise Sissa ibn Dahir schaute lange mit an, wie sein indischer Herrscher Shihram seine Untertanen tyrannisierte. Um zu beweisen, wie wichtig Untertanen stets für einen Herrscher sind, erfand er das Schachspiel und Shihram begriff es sofort. Daraufhin verbreitete sich das Schachspiel im ganzen Land und er war nett zu seinen Untertanen. Als Dank hatte er einen Wunsch frei und wollte auf das erste Feld des Schachbrettes 1 Korn, auf das zweite Feld 2 Körner, auf das dritte Feld 4 Körner usw. – also immer die doppelte Anzahl. Leider gab es so viele Weizenkörner nicht: 18.446.744.073.709.551.615 Körner.

Um solch eine Menge überhaupt transportieren zu können, benötigt man so viele Transporter, dass diese – hintereinander aufgestellt – 231.666 mal um die Erde reichen würden.“
(Nach  www.schacheck.de)

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Franziska Walther