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Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir begrüßen mit Frau Messaadi (M, Ph) und Herrn Dr. Kappel (Bio, Ch) zwei neue Lehrer im Vorbereitungsdienst und wünschen ihnen für ihre Ausbildung alles Gute. Zudem freuen wir uns, dass Frau Einert wieder zu uns zurückgekehrt ist. Auch unser Team der Ganztagesbetreuung hat sich verändert. Seit Anfang November hat Herrn Sawoddek die Leitung übernommen. Er wird von Frau Kiriakakis, Herrn Northmann und Frau Dhaliwal unterstützt. Auch sie begrüßen wir herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Das Jahr 2013 endet mit einer wichtigen Entscheidung für die unsere Schule: Am 17. Dezember 2013 hat die Schulkonferenz beschlossen, beim Staatlichen Schulamt den Antrag auf Umwandlung in eine G9-Schule zu stellen. Das bedeutet, dass die neuen Schülerinnen und Schüler beginnend mit der zukünftigen Jahrgangsstufe 5 die Schule ein Jahr länger besuchen werden. Für alle anderen Schüler bleibt es dagegen bei 8 Schuljahren, für sie ändert sich in dieser Hinsicht nichts.

Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, um unseren künftigen Schülerinnen und Schülern mehr Lernzeit zu geben. Soziales und interkulturelles Lernen sowie persönliche Entwicklung benötigen ebenso Zeit. Das wird wahrscheinlich durch G9 eher gewährleistet. Auf der anderen Seite sind wir der Überzeugung, dass G8 viele positive Entwicklungen gebracht hat. Daher ist die Umwandlung in eine G9-Schule nicht eine Rückkehr zu dem alten G9-System, sondern sie nimmt die positiven Entwicklungen von G8 auf. G9 wird auch nicht eine Schule sein, die um 13.00 Uhr endet, sondern wir werden uns bemühen, vor allem für die jüngeren Schüler die Unterrichtsbelastung am Vormittag durch Übungsphasen zu verringern.

Für Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Mittelstufe aufgrund ihrer Leistungen den Wunsch haben, die Schulzeit zu verkürzen – sozusagen individuell G8 zu machen – werden wir Möglichkeiten schaffen, ein Schuljahr zu überspringen. Einzelheiten dazu werden wir in den kommenden Schuljahren entwickeln.

Natürlich werden wir die Bedürfnisse der G8-Schüler bei der allmählichen Umwandlung sehr genau berücksichtigen. Dazu gehört vor allem der Ausbau unseres Fördersystems für die Hauptfächer. Wir bieten inzwischen für fast alle Jahrgangsstufen Förderkurse und vor allem für die Oberstufe spezifische Sprechstunden an, in denen Schüler sich an Fachlehrer wenden können. Wir verstärken aber auch unsere Angebote für interessierte und begabte Schüler.

Hier möchte ich noch einmal auf unsere bilingualen Kurse in der Mittelstufe aufmerksam machen. Diese Kurse sind Bestandteil des Wahlunterrichts. Sie bereiten auf die Möglichkeit vor, in der Oberstufe das Fach „Geschichte auf Englisch“ zu belegen und dort dann ein zweisprachiges Abitur abzulegen. Wer im kommenden Halbjahr an einem solchen bilingualen Wahlunterricht teilnehmen möchte, melde sich bitte bei seinem/seiner Englischlehrer/in. Ausnahmsweise ist in diesem Fall auch ein Wechsel des WU-Kurses möglich.

Wer Interesse an der Schulentwicklung hat, findet auf unserer Homepage die aktuelle Planung für die Schulentwicklung im 2. Teil unseres Schulprogramms unter dem Titel „Bedingungen für erfolgreiches Lernen schaffen“. Hier finden Sie auch das Gesamtkonzept für die Umwandlung in eine G9-Schule.

Die Gesamtkonferenz hat noch eine zweite wichtige Entscheidung getroffen. Mit Beginn des 2. Halbjahres werden neue Richtlinien für die Noten zum Arbeits- und Sozialverhalten gelten. Diese Noten wurden von einer Arbeitsgruppe entwickelt. Wir wollen damit ein positives Arbeits- und Lernklima fördern. Grundlage der Noten für das Arbeitsverhalten ist die Idee des selbstständigen und selbstverantwortlichen Lernens. Die Noten des Sozialverhaltens werden an der Bereitschaft gemessen, Verantwortung zu übernehmen und sich in der Schulgemeinschaft zu engagieren. In beiden Bereichen wird das aktive Engagement betont. Das Kollegium wird den Schülern diese Notengebung am Anfang des neuen Halbjahres vorstellen.

Neben diesen in die Zukunft weisenden Entscheidungen leben wir aber auch sehr intensiv in der Gegenwart. Beispiele dafür sind unsere kulturellen Aktivitäten – der „Musikalisch-literarische Abend“ oder das Weihnachtskonzert, das schon nach kurzer Zeit ausverkauft war. Beispiele sind aber auch die sozialen Projekte – der Unesco-Weihnachtsbasar, die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ oder das Mathildenschulprojekt, in dem ASS-Schüler die Schüler der Mathildenschule beim Lernen unterstützen. Nicht zu vergessen sind natürlich auch unsere Sportler, bei denen z.B. die Fußballer alle Titel der Stadtmeisterschaften gewannen. Wer Weiteres wissen möchte, kann sich auf unserer Homepage regelmäßig informieren.

Im Jahr 2013 ist so viel passiert – und es ist trotzdem so schnell herumgegangen. Es war manchmal aufregend, manchmal schön, manchmal weniger schön. Ich wünsche Ihnen allen jetzt zum Jahresende ein wenig Zeit und Ruhe, sich an dieses Jahr zu erinnern, mit lieben Menschen Weihnachten zu feiern und dann fröhlich ein gutes neues Jahr 2014 zu beginnen.

Ulrich Schmidt
(Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule)