Für die zahlreichen Besucher der World Robot Olympiad am Samstag, 10. Mai 2014, bot sich zunächst ein äußerst überraschender Anblick. So flogen in der Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule nicht etwa Bälle durch die Luft. Ebenso wenig sah man verschwitzte Sportler die Linien entlang rennen. Stattdessen konnte man kleine Roboter, die auf mehreren Tischen emsig ihren Aufgaben nachgingen, beobachten. Und dennoch kamen auch die menschlichen Schöpfer dieser mechanischen „Astronauten“ gehörig ins Schwitzen.

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Anders als bei den Bundesligafans, die sich an diesem Samstag und letzten Bundesligaspieltag mit gähnender Langeweile konfrontiert sahen, war es in der Halle des Schulsportzentrums wirklich spannend. So mussten die teilnehmenden Teams mehrere knifflige Aufgaben lösen.

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Diese stammten in diesem Jahr von den Organisatoren der russischen World Robot Olympiad und beschäftigten sich mit der russischen Weltraumgeschichte. Somit ließ sich die Anweisung bzw. der Auftrag der Organisatoren in dem Satz „Baut und programmiert einen Roboter, der die Menschheit bei der Lösung von verschiedenen Aufgaben im Weltraum unterstützt!“ zusammenfassen. Deshalb musste ein Roboter programmiert werden, der auf der Erdumlaufbahn ausgefallene Satelliten (rote und blaue Schaumstoffbälle) und Trümmerteile (dargestellt durch Legosteine) finden und zum Recyceln in eine Weltraumfabrik (Teil eines Kanalrohrs) bringen musste. Insgesamt gab es maximal vier Trümmerteile, vier beschädigte und vier funktionsfähige Satelliten.

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Besonders schwierig war u.a., dass die Roboter nicht ferngesteuert werden durften und vorher programmiert werden mussten. Somit waren Korrekturen immer erst nach dem jeweiligen Versuch möglich. Hierbei gab es auch strenge Auflagen für die LEGO-MINDSTORMS-Roboter, die eine bestimmte Höhe nicht überschreiten durften.

Das Publikum war jedenfalls begeistert und tummelte sich um die vier Tische, auf welchen mit schwarzen, grünen und roten Linien die verschiedenen Umlaufbahnen eingezeichnet waren.

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Dabei störten auch die Umbaupausen im „sportlichen Planetarium“ niemanden, schließlich gab es in der Schulmensa die nötige Nervennahrung (Würstchen und Kuchen) für den nächsten Durchlauf.

Krä [5/2014]

Auch die Offenbach Post berichtete über diesen Wettbewerb (Link).

Hier weitere Impressionen
(Fotos: Beatrice Grimm)

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Fleißige Schüler beim Dokumentieren des Wettbewerbs. Der Film und die Interviews werden im Offenen Kanal Offenbach ausgestrahlt.

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Unsere Teilnehmer (Junioren) prüfen vor der Wettbewerbsrunde, ob alles klappt
– es sieht alles gut aus!

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Auch die Gäste anderer Schulen und Gruppen probieren fleißig.

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An den Arbeits- und Vorbereitungsplätzen werden vor dem Startzeichen noch kleine Korrekturen vorgenommen.

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Nur noch 1:30 Minuten, dann müssen alle Roboter auf dem „Roboterparkplatz“ abgegeben werden.

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Frau Nubert moderiert den Wettbewerb und die Sekunden laufen bis zur Abgabe aller Roboter.

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Fast alle Roboter sind da, noch fehlt einer.

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Jawohl, unsere jüngsten Tüftler schaffen es noch gerade rechtzeitig abzugeben.

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Vor der nächsten Wettbewerbsrunde prüft die Jury, ob alle Tische ordnungsgemäß vorbereitet sind.

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Die Jüngsten erhalten ihre Wertung

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Die Jury muss ganz genau schauen, ist der Roboter wirklich am Ziel?

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Auf ein Zeichen geht es los. Die Spannung wächst, wird der Roboter die Bälle in den blauen Behälter transportieren? Leider parkt der Roboter in der nächsten Ecke und ruht sich dort aus.

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Die ASS- Elementary, unsere Jüngsten sind nach anfänglich hoher Erwartung enttäuscht. Auch ihr Roboter sucht sich nicht den richtigen Weg und steuert eine Tischecke an.
Nicht traurig sein, der kleine „Grace Hopper“ sieht toll aus und bei den Proben hat er sein Programm richtig gut erfüllt.

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Wie heißt es bei Wettbewerben? „Mitmachen ist alles!“
Mich hat die Leistung der kleinen Roboter sehr beeindruckt und dahinter stecken ja immer kluge Köpfe.

 

weitere Fotos von anderen Fotografen:

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