Am 3. Juli 2014 fand in der Mensa unserer Schule eine Veranstaltung zum Thema „Migration und Identität“ statt. Hierbei lag der Fokus darauf, wie sich Migranten in einem “fremden” Land fühlen und womit sich Personen mit Migrationshintergund letztendlich identifizieren: Mit dem Land, aus dem beispielsweise ihre Eltern und die Traditionen, die man zu Hause pflegt, kommen, oder dem, in dem man nun lebt.

Die Schülerinnen und Schüler der Spanischkurse (E2) von Frau Cloos und Herrn Camacho López leisteten einen Beitrag und gestalteten eine Ausstellung zu diesem Thema. Hierbei erweiterten sie dieses und betrachteten Migration und Identität aus verschiedenen Blickwinkeln: Welche Rolle spielt Migration und Identität in der Liebe? Wie geht man mit „alten“ Traditionen im „neuen“ Land um? Was hat dieses Thema mit Fußball und mit Essen zu tun?

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Auch Schüler aus der Klasse 6e tanzten eine Merengue-Choreografie aus der Karibik. Lena Richard und Sara Kimpel (beide Geige) wurden von Herrn Krämer am Klavier begleitet. Gedichte von Pablo Neruda wurden von Sonia Kraft (LK Spanisch, Q2) und einer weiteren Abiturientin vorgetragen.

Die Gäste Raizner Michelle Giraldo und Victor Nuñez (Musiker aus Venezuela, die in Deutschland klassische Musik studieren wollen) spielten Solostücke für Querflöte und Klarinette. Dr. Victor Rodríguez aus Chile immigrierte selbst während der Pinochet-Diktatur nach Deutschland und erzählte von seinen ganz persönlichen Erfahrungen und verband diese mit dem Buch „No pasó nada“ von Antonio Skármeta, das die E-Phase 2 im Spanischunterricht behandelt hatte.

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Abschließend wurde das Buffet eröffnet und Schüler, Eltern, Lehrer, die Schulleitung und die Gäste unterhielten sich in einer entspannten Atmosphäre über ihre Eindrücke und ließen den Tag so ausklingen.

Imane El Magraui (E2) – 7/2014

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