„Der kleine Hobbit“ in der ASS

Wer wäre nicht gerne mal Bilbo Beutling? In einer gemütlichen, idyllischen Hobbithöhle wohnen und den ganzen Tag entspannen oder spannende Abenteuer erleben und einem argwöhnischen Drachen das Gold unter den Klauen entreißen.

Für die meisten bleibt dies aber nur ein Traum. Nicht so im Fall der Schülerinnen und Schüler der Klasse 5f sowie ihrer Familien. So hatten die Kinder von ihrem Deutschlehrer Herrn Krämer den Auftrag erhalten, die Handlungsorte des Romans „Der kleine Hobbit“ möglichst realitätsgetreu nachzubauen. Hierfür waren die Kinder in fünf Gruppen eingeteilt worden. Zur Verfügung stand den Kindern dabei lediglich ein Klassenraum, der dann anschließend innerhalb einer Stunde entsprechend präpariert werden musste.

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In nur einer Stunde verwandelten die kreativen Fünftklässler die Klassenräume des Jahrgangs 9 in die Handlungsorte „Hobbithöhle“, „Orkhöhle“, „Finsterwald“, „Elbenreich“, „der einsame Berg “ (bzw. „Drachenhöhle“). Damit den Eltern während der Wartepausen nicht langweilig wurde, gab es auch ein interessantes Klassenquiz. So musste anhand von Babyfotos erraten werden, um welche Schülerin bzw. um welchen Schüler der Klasse es sich auf dem Foto jeweils handelte. Anschließend erfolgte die Auflösung dann in einer kurzen Fotoserie, die vom Kindergarten über die Grundschulzeit bis hin zu den ersten Wochen an der Albert-Schweitzer-Schule reichte.

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Doch auch in den Ausstellungsräumen mangelte es nicht an Spannung und Unterhaltung. So wurde neben Plakaten, selbstgebastelten Modellen, beeindruckenden (Schokoladentaler-)Schätzen, und stimmungsvollen Requisiten wie einer aus Papierhäusern dargestellten Seestadt oder einem mit reichlich Blättern und Ästen sowie mit Plastikspinnen geschmückten Finsterwaldraum in jedem Raum auch eine kurze Szene dargeboten, die natürlich am entsprechenden Handlungsort stattfand. Angesichts einer atmosphärisch äußerst ausgewogenen Darbietung konnte dabei selbst Hollywood-Regisseur Peter Jackson (hat u.a. die „Herr der Ringe Triologie“ und den Roman „der kleine Hobbit“ verfilmt) einpacken.

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Für einen nicht weniger Stimmungsvollen Abschluss-Soundtrack sorgte dann schließlich die talentierte Geigerin Lena Richard (Klasse 9c), die mit Johan Sebastian Bachs bekanntem Werk „Air“ zu überzeugen wusste.

Viel Applaus für einen Abend, der den Zuschauern mehr als nur einen Traum zu erfüllen wusste.

[Krä – 7/2014]