Die ASS-Basketballer der WK IV erkämpften am 4. März 2015 beim Landesentscheid in Marburg einen respektablen 3. Platz.

Nach dem souveränen Weiterkommen im Regionalentscheid im Februar waren die Jungs schon von Beginn an heiß und die Hoffnungen auf ein Weiterkommen zum Bundesfinale war in jedermanns Kopf. Trotzdem waren alle am Schluss zufrieden mit der Platzierung.

Das Turnier begann mit dem Vielseitigkeitswettbewerb. Das Team musste als Staffel einen Parcours durchlaufen, wobei natürlich verschiedene im Basketball benötigte Techniken und Fähigkeiten eine Rolle spielten. Leider erlaubten sich die Jungs einige Fehler und dementsprechend schlecht war die Endzeit. Dies bedeutete, dass wir in jedes Spiel mit einem 0:6 Rückstand starten mussten. Egal, man wächst schließlich an seinen Aufgaben.

Basketball Landesentscheid 2015 klein

Foto (von links nach rechts):
oben: Leonard Stolz, Frederik Fischbach, Mario Topic, Kerem Gecgeldi
unten: Felix Bräuner, Ionnis Zacharion, Lucas Frankenberg, Mattis Limberger

Die Auslosung der Gruppenphase verlief dann immerhin zu unseren Gunsten. Wir mussten gegen Hofheim und Kassel spielen. Die großen Favoriten, Marburg, Frankfurt und Gießen, durften sich derweil in der zweiten Gruppe austoben – gut für uns.

Das erste Spiel gegen Kassel war zunächst geprägt von Nervosität und vielen Fehlern. Zumindest schafften es die Gegner nicht, sich daraus einen Vorteil zu erspielen. Im Verlauf der ersten Halbzeit standen wir dann aber immer sicheren in der Defensive und so schmolz der Vorsprung der Kasseler bis zur Halbzeit dahin. In der zweiten Halbzeit lief des dann auch offensiv besser und die Jungs, allen voran Frederik Fischbach, der immer wieder den Korb attackierte, spielen sich einen Vier-Punkte-Vorsprung heraus. Durch einen späten Drei-Punkt-Wurf kamen die Gegner allerdings kurz vor Schluss noch einmal gefährlich nahe heran. Doch es gelang uns, den Ball zu halten und den Sieg über die Zeit zu bringen (Endstand: 20:19).

Unser zweites Gruppenspiel gegen Hofheim verlief deutlich souveräner. Der 0:6 Vorsprung war schnell dahin und eine komfortable Führung wurde erarbeitet. Dabei glänzten neben dem schon erwähnten Frederik Fischbach auch Leonard Stolz und Kerem Gecgeldi  als Korbvorbereiter und Vollender. Ein deutliches 36:18 war der verdiente Endstand. Damit war uns der vierte Platz im Turnier nicht mehr zu nehmen.

Im Halbfinale trafen wir nun auf den zweiten der anderen Gruppen, die Jungs aus Marburg. Schon durch die Beobachtung der gegnerischen Spiele war klar, dass wir körperlich unterlegen waren, aber unser Vorteil in der Schnelligkeit lag. Nur erwischten wir leider einen denkbar ungünstigen Start und lagen schnell mit 16:0 hinten. Die Körbe fielen nicht, Fouls wurden nicht anerkannt und die Gegner spielten ihre Stärken gnadenlos aus. Zur Pause lagen wir mit 25 Punkten zurück, damit war ein Weiterkommen praktisch nicht mehr möglich. Das das Spiel am Ende nur 46:23 ausging lag zum Einen an unserer verbesserten Leistung, aber auch daran, dass die Gegner nun einen Gang zurückschalteten.

Die Niederlage im Gepäck und die Köpfe gesenkt, war es schwer die Jungs für das Spiel um Platz drei zu motivieren. Unser Gegner hieß wieder Kassel, auch sie mussten sich im Halbfinale geschlagen geben. Das Spiel war eine Kopie unseres ersten Spiels. Wieder leisteten wir uns viele Fehler und Unkonzentriertheiten und wieder konnten die Gegner kein Kapital daraus schlagen. Langsam kämpften wir uns heran, übernahmen die Führung und gaben sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Ein verdienter dritter Platz war der Lohn der Mühen.

[Pet – 3/2015]