Die Austauschfahrt nach Kehl/Strasbourg vom 27.-30. April 2015

Als am 27. April 2015 unsere Klassenkameraden wie gewöhnlich um 7:45 Uhr in die Schule gehen mussten, begaben sich 19 Schüler und 2 Lehrerinnen auf den Weg zum Offenbacher Hauptbahnhof.  Ungefähr um 11 Uhr kam die Gruppe in Kehl an. Nach dem gemeinsamen Verspeisen von Lunchpaketen und einem „power nap“ stellte sich jeder der kleinen Gemeinschaft vor.

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Nach ein paar Spielen zum gegenseitigen Kennenlernen und Brechen des Eises gingen wir dann in das Stadtzentrum von Kehl, wo die Schüler in vier Gruppen aufgeteilt wurden und eine Europa-Rallye durch Kehl machten. Als die Rallye vorbei war, blieb den Schülern noch etwas Zeit, um Kehl zu erkunden, zu shoppen und so weiter. Nach dem Abendessen verbrachten alle den Abend gemeinsam und spielten Gemeinschaftsspiele.

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Am Dienstagmorgen fuhren wir nach dem Frühstück von der deutschen Seite über den Rhein in das gleich gegenüber von Kehl liegende, französische Strasbourg, wo wir die Stadt durch eine weitere Rallye erkunden konnten, die allerdings auch unsere Französischkenntnisse forderte. Davor hatten wir eine Bootsfahrt auf der Ill gemacht und waren auf die Aussichtsplattform des Münsters gestiegen, von der aus wir die ganze Stadt im Blick hatten.

Nachdem wir wieder Zeit gehabt hatten, um Besorgungen in kleinen Gruppen in Strasbourg zu erledigen, begaben wir uns nach einem gemeinsamen Rundgang durch das bekannte Stadtviertel „La Petite France“ mit seinen vielen Brücken, Fachwerkhäusern und Hinterhöfen auf den Heimweg.

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Abends gingen ein paar Schüler auf den nahe der Herberge gelegenen Fußballplatz, andere machten einen Spaziergang am Rhein entlang und über die Brücke „Passerelle des deux rives“. Der Rest blieb in der Herberge. Pünktlich zum Anpfiff waren alle wieder im gemeinsamen Aufenthaltsraum der Herberge und schauten sich gemeinsam das Fußballspiel Bayern gegen Dortmund an.

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Am darauf folgenden Tag fuhren wir direkt nach dem Frühstück wieder nach Strasbourg, um dort durch den Europarat geführt zu werden und das Musée Alsacien zu besichtigen.

Danach hatten wir zum letzten Mal Zeit, in Strasbourg in kleineren Gruppen für eine kurze Zeit ohne Lehrer herumzuziehen.

Am Abend spielten ein paar Schüler wieder Gesellschaftsspiele, während andere im selben Raum das Fußballspiel zwischen Wolfsburg und Bielefeld schauten, wozu anstatt des Tons des Fernsehers Musik lief.

Zu Donnerstag ist nicht viel zu sagen, beziehungsweise zu schreiben. Wir mussten unsere Zimmer aufräumen und die Koffer in den Gemeinschaftsraum bringen, wo wir anschließend die Plakate und den Bericht zur Reise nach Kehl/Strasbourg anfertigten. Es blieb auch noch Zeit dafür, sich darüber auszutauschen, was uns in den beiden Grenzstädten Kehl und Strasbourg aufgefallen war, an welchen Stellen die Nähe zum anderen Land sehr stark sichtbar wurde und wie sich doch auch Unterschiede in den beiden Städten feststellen ließen.

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Später, nach einer kleinen Verwechselung der Gleise, kamen wir unversehrt wieder bei unseren Familien an, die uns größtenteils schon am Bahnhof erwarteten.

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Die Fahrt nach Strasbourg war ein aufregendes, schönes Erlebnis, das jedem der Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird. Die Kosten waren auch nicht allzu hoch. Also kann man alles in allem sagen, dass man die Fahrt auf jeden Fall weiterempfehlen sollte, da sie nicht nur interessant war, sondern auch die Verbindungen zwischen Schülern und Lehrern sowie unter den Schülern gestärkt hat.

 

Rachel Merle Shelliem (Kl. 8b)

[5/2015]