Montagmorgen ließen nur einige farbige Würfel auf einem Tisch im Computerraum vermuten, dass am vorangegangenen Samstag etwas ganz Besonderes stattgefunden haben musste: So war zum zweiten Mal der Regionalentscheid der WRO (World Robot Olympiad) in der Volker-Heim-Halle der Albert-Schweitzer-Schule Offenbach ausgetragen worden.

In den zwei Kategorien „Junior“ und „Elemantary“ maßen sich im Rahmen dieses Wettbewerbs Jugendliche aus ganz Hessen. Als Preis gab es u.a. einen Startplatz für das Deutschlandfinale in Dortmund zu gewinnen. Natürlich trat auch der Gastgeber mit seinen beiden Teams ASS 1 („Homunkulus“) und ASS 2 in der Kategorie „Junior“ bei dem Wettbewerb an. Angefeuert von den begeisterten Zuschauern wurden gerade von den Heimteams Höchstleistungen geboten, die sich auch darin zeigten, dass die Albert-Schweitzer-Schule einen hervorragenden zweiten Platz (hinter „Team Plasma“) im Endklassement belegte.

-WRO Sieger-alle1

Schon am Vormittag begannen die jungen Ingenieure mit dem Programmieren Ihrer Roboter, die u.a. aus einer Steuerkonsole und Legobauteilen bestanden. Innerhalb von vier Stunden mussten die Schüler Ihre Maschinen auf die kniffligen Aufgaben vorbereiten, während Ihre Betreuer den Offenbacher Wetterpark besuchen durften. So ist es den Coaches untersagt, während der Vorbereitungszeit mit ihren Schützlingen Kontakt aufzunehmen, da die Aufgaben von den Schülern alleine gelöst werden müssen.

-WRO ASS-SuS +

Aufgabe war es in der Kategorie „Junior“, mit dem Roboter Legosteine aufzunehmen, die durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet waren. Neben der Farbe des Bausteins spielte hierbei auch ein farbiges Plättchen auf der Unterseite des Steines eine entscheidende Rolle. So durfte z.B. der Stein mit dem schwarzen Plättchen nicht aufgenommen werden. Als Bonusaufgabe musste dagegen ein bunter Stein vom Roboter aufgehoben werden.

In der Kategorie „Elementary“ ging es dagegen auf Tauchstation. So mussten die mechanischen Protagonisten hier „Perlen“ in Form von Tischtennisbällen in bestimmten Bereichen des Spielfeldes abladen, während ihnen verschiedenfarbige Legosteine die abzuladende Anzahl mitteilten. Zuletzt mussten auch diese Steine von dem Roboter an den Rand geschoben werden und ein „Taucher“ (eine kleine gelbe Figur) ins „Wasser“ gestoßen werden.

-WRO ASS-Roboter schaffts wieder

Um diese Aufgaben zu lösen hatten die Teams insgesamt vier Versuche, die sich über vier Runde erstreckten. Kein Wunder also, dass alle Beteiligten müde, aber glücklich ihren Heimweg antraten.

[Krä – 6/2015]

Einen weiteren (Schüler-)Bericht über die WRO können Sie hier lesen.