Bühnenbilder „leben nicht lange“, aber die fotografisch präsentierten Ergebnisse der am ‚1822-Schulkünstlerprojekt‘ beteiligten Schülerinnen und Schüler vermittelten eindrucksvoll die von dem Schulkünstler Klaus Schneider-Grimm begleitete Projektarbeit.

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Die Abschlussfeier am 8. Juli 2015 im Foyer des Verwaltungstrakts der ASS begann mit einer außerordentlich mutigen und unterhaltsamen Soloaufführung: Robin Günther (Q2) trug eine kurze Arie aus dem Musical „Chockorange“ vor und erhielt viel Applaus.

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Herr Schmidt würdigte die von Herrn Schneider-Grimm geleitete, kreative Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler und bedankte sich bei allen Projektteilnehmer/innen.

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Der Schulleiter begrüßte sehr die alle musischen Fächer verbindende Thematik und die offene, über den Schulrahmen hinausreichende Herangehensweise. Diese Projektarbeit verdeutlicht Profil und Leitbild der Albert-Schweitzer-Schule in besonderem Maße, hob Herr Schmidt hervor.

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Herr Schmidt bedankte sich bei Astrid Dienst, die zu Gast an der ASS war, für die Unterstützung durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Stiftung der Frankfurter Sparkasse.

„Das 1822-Schulkünstlerprojekt ist für die Schule, die Schüler und die beteiligten Kunstschaffenden eine anstrengende Sache. Viel Koordinationsaufwand ist nötig, viel Offenheit und Flexibilität. Das Projekt hier an der Albert-Schweitzer-Schule beweist eindrucksvoll, wie erfolgreich eine solche Aktion in den Schulalltag integriert werden kann”, unterstrich Astrid Dienst, Projektleiterin bei der Stiftung der Frankfurter Sparkasse.

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Sie hob die Besonderheiten der von Herrn Schneider-Grimm angebotenen Projektthemen hervor: das vorhergehende, welches die Begegnung von jungen und alten Menschen kreativ ermöglichte, und das aktuelle, welches ebenfalls vielfach verbindende Komponenten enthält.

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Nur dass die gelungenen Bühnenbilder so schnell nach den Aufführungen wieder abgebaut werden müssten, bedauerte Frau Dienst.

Die fotografischen Bilder aber bleiben, auf die Herr Schneider-Grimm verwies. Diese dokumentieren neben der praktischen Arbeit an den Bühnenbildern auch die unternommenen Exkursionen in Museen, Ausstellungen und „Alternativ-Orten“, wie den Besuch der „Roten Flora“ in Hamburg. Die „Bühnenbildschülergruppe“ sammelte auf den von Frau zu Löwenstein organisierten Chorfahrten (2014 nach Hamburg und 2015 nach Berlin) mit dem Schulkünstler beim Betrachten moderner Kunst und Rauminstallation Anregungen für eigene Bühnenbildideen. Und selbst das Arrangement der Palatschinken im Caféhaus „Sarah Wiener“ in Berlin (nach einem Besuch des Museums „Hamburger Bahnhof“) waren anregend für die Sinne.

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Klaus Schneider-Grimm bedankte sich bei Herrn Schmidt und Frau Dienst für deren weitreichende Unterstützung und bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für das Engagement, deren kreative Zusammenarbeit, die auch noch nach Abschluss des ‚1822-Schulkünstlerprojektes‘ weitergeht, denn an der Gestaltung des Bühnenbilds für das kommende, von Frau zu Löwenstein inszenierte Musical „Tom Sawyer“ wollen sie noch mitarbeiten. Das Musical wird am 21. und 22. Juli 2015 in der Alten Halle aufgeführt.

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Wer nach dem Genuss von italienischen Keksen, Bluna, Afri-Cola oder viel Wasser – denn es war ein heißer Sommertag – etwas länger bleiben konnte, wurde noch belohnt durch eine wunderbare Tanz- und Gesangsattraktion.

[Gri – 7/2015]