Zu Beginn des Schuljahrs an der neuen Schule hatten die Klassenlehrerinnen Frau Tsatsa und Frau Ivan eine Überraschung für ihre Schützlinge:

Am Freitag, den 2. Oktober 2015 besuchten die Klassen 5a und 5c gemeinsam die Kinder-Uni in Frankfurt. Ausgestattet mit eigenen Studentenausweisen stürmten die Kinder den Hörsaal, um einer Vorlesung von Frau Prof. Dr. Sonja Rohrmann zum Thema „Iiiiih, wie eklig! Warum wir uns ekeln und wozu das gut ist“ zu lauschen.

In 60 Minuten erfuhren die kleinen Studierenden u.a., was unter Ekel zu verstehen ist, was die Auslöser für Ekel sind und warum wir Europäer uns vor Spinnen ekeln.

Abgerundet wurde der Ausflug durch ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa.

5c Kinder-Uni 2015 klein

Nachfolgend, was eine Schülerin der Klasse 5c aus der Vorlesung mitgenommen hat:

Die Angst und der Ekel rufen eine Reaktion des Körpers beim Menschen hervor, die sich z.B. in Form eines Gesichtsausdrucks äußert. Unsere Nasenflügel weiten sich, wir ziehen die Oberlippe hoch, kneifen die Augen zusammen und rufen dabei „Bäh!“

Sich zu ekeln ist aber gar nicht schlimm. Denn wir werden informiert:  Wenn sich unser Körper ekelt, sagt er uns: „Achtung, giftig!“.

So finden wir z.B. Schleim nicht schön, er fühlt sich nicht gut an oder uns wird schlecht davon. Auch von Gerüchen, wie z.B. Fischgeruch, halten wir uns fern. Abgetrennte Körperteile empfinden wir ebenfalls als ekelerregend. Ekel dient also als Schutzmechanismus. Sich vor Spinnen zu ekeln, macht gar keinen Sinn, wie viele denken. Früher, in der Zeit des Mittelalters, dachte man, dass Spinnen die Pest bringen. Da aber Ratten die Krankheit übertragen, ist der Ekel vor Spinnen unbegründet.

Selin Müjde, Kl. 5c

5a Kinder-Uni 2015 klein

[&  Iv – 10/2015]