Eine musikalische Reise mit Niyireth Alarcón durch die  kolumbianischen Anden, durch Argentinien, Perú, Ecuador und Chile

Am 6. Oktober 2015 hatte die ASS-Schule die Ehre, ein Konzert der kolumbianischen Anden- und Folklore-Sängerin Niyireth Alarcón zu genießen. Die Organisation des Konzertes übernahmen „Rincon cultural“, die Fachschaft Spanisch, die UNESCO-AG und die Projektgruppe „Interkulturalität“ in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Musik. Ein Konzert dieses Genres ist nicht nur wichtig, weil an der ASS-Schule Spanisch als 2. Fremdsprache angeboten wird, sondern auch, weil die vielen Zuschauer ein Gefühl für die kolumbianische und südamerikanische Kultur bekommen haben.

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Niyireth Alarcón ist eine sehr bekannte Andenmusikerin aus Kolumbien, die bereits zum zweiten Mal nach 2012 ein Konzert in der Albert- Schweitzer-Schule gab. Sie wurde bereits zur Repräsentantin der Andenmusik gekürt und hat viele  Auszeichnungen für ihre Musik erhalten. Zusammen mit ihr standen Juan Carlos Montes und Sandro Toro auf der Bühne, die Gitarre und mehrere andere Instrumente spielten. Seit mehr als zehn Jahren musizieren sie gemeinsam, was auch der Grund dafür ist, dass sie perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Das Konzert, welches den Zuschauerinnen und Zuschauern die zahlreichen Facetten der kolumbianischen Kultur zeigte, wurde von Herrn Camacho López zusammen mit Herrn v. Caprivi, Frau Lorz, stellvertretende Schulleiterin, und der LK-Schülerin Laura Rodríguez eröffnete. Sie dankten für die Organisation des Konzertes.

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Des Weiteren stellte Herr Camacho die Lieder mit spanischen Titeln und der deutschen Übersetzung vor. Einige der insgesamt 14 Lieder hießen „Ojos de cielo“ (Augen des Himmels), „Juan sin miedo“ (Juan ohne Angst), „Nunca digas adios“ (Sag niemals Tschüss) und „Volver a los 17“ von Violeta Parra (Wieder 17 sein).

In der Pause war für kulinarische Erfrischungen gesorgt: Ein Stand mit schmackhaftem Essen bot u.a. „Plátanos“ aus Kolumbien und Kuchen an. Die Gerichte wurden von der kolumbianischen Hilfsorganisation „Fundación CantoalaVida“ angeboten, die sich für verlassene Tiere und Kinder in Campoalegre-Huila Kolumbien einsetzt. In der Pause erhielten die Zuschauer auch die Möglichkeit, sich  über diese Hilfsorganisation zu informieren.

Insgesamt verzauberte Niyireth Alarcón das Publikum mit ihrer harmonischen und emotionalen Musik. Das Zusammenspiel aus Gitarre und Niyireths Stimme kreierte eine faszinierende Atmosphäre. Beim letzten Lied stand das Publikum auf und tanzte den Kolumbianischen Tanz „Joropo-huilense“ mit.

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Das Konzert endete mit der Danksagung an alle, die das Konzert ermöglicht hatten. Dazu gehörte die Hilfsorganisation „Cantoalavida“, UNESCO-AG, die Fachschaft Musik sowie die Licht AG, die Fachschaft Spanisch, der Förderverein der Schule, die LehrerInnen, die engagierten SchülerInnen und selbstverständlich Niyireth Alarcón, Juan Carlos Montes und Sandro Toro.

Ich als Kolumbianerin muss sagen, dass ich sehr glücklich darüber bin, dass dieser interkulturelle Austausch stattgefunden hat. Es gibt zahlreiche Kulturen, die wunderschöne Facetten haben und ich denke, dass man sagen kann, dass das Kennenlernen einer Kultur für jeden ein Genuss ist.

Laura Andrea Rodriguez
(LK Spanisch Q1)
[10/2015]

Hier ein paar beeindruckende Bilder des Konzertes:
(Fotos: Robin Günther [RG] und Klaus Schneider-Grimm [KSG])

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