Ein Filmteam war auch anwesend und hat einen kurzen Film gedreht, der auf dem Youtube-Kanal von ABB-Deutschland zu sehen ist: www.youtube.com/watch?v=N2ArjWXzJGE
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Am 4. November 2015 besuchte die zweite Junior-Ingeneur-Akademie-Gruppe der ASS (JIA) der ASS den Discover-Industry-Truck aus Baden Württemberg und die ABB (Asea Brown Boveri), ein Energie- und Automatisierungstechnikkonzern in Friedberg.

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Morgens um 8.30 Uhr trafen sich die die Schüler der JIA am Marktplatz und gleich darauf begann der Weg nach Friedberg, wo wir zuerst im Rathaus frühstückten und dann den Truck besuchten.

Für den Besuch der JIA war der Truck ausnahmsweise bis nach Hessen gefahren. Beim Eintreten in den riesigen fielen all die verschiedenen technischen Geräte auf, die stationsweise geordnet waren. Nach einigen Interviews, in denen die Erwartungen für den Ablauf des Tages abgefragt wurden, wurde uns auf einem Monitor schrittweise die Entwicklung der Industrie bis zur Industrie 4.0 erklärt . Die großen Veränderungen in der Geschichte der Industralisierung begannen zuerst mit den Dampfmaschinen, danach die Fließbandproduktion und Automatisierung bis hin zur erneuerbaren Energie und Verknüpfung von Computern und Systemen durch Netzwerke wie WLAN (wirless local area network).

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Nach der Begrüßung und Einführung sollten wir gruppenweise alle dort vorhandenen Stationen ausprobieren und uns mit den Gerätschaften vertraut machen.

  • An der ersten Station „Konstruktion und Design“ sollten wir zunächst einen Kopf aus Kunststoff und danach die Köpfe unserer Mitschüler mit einem 3-D Scanner scannen und den Scanvorgang konnte man an einem Bildschirm verfolgen und überprüfen.JIA Ausflug Friedberg 2015 03 klein
  • An der zweiten Station „Spannungsoptik und Windkanal“ untersuchten wir das Spannungsverhalten verschieden geformter Plexiglasmodelle bei mechanischer Belastung. Die interessante Frage, warum ein Sportwagen windschnittiger als ein Lastwagen ist, erklärte ein Test anhand aerodynamischer Versuche mit unterschiedlichen Automodellen im Miniatur-Windkanal.
  • An der dritten Station „Robotik“ bestand die Aufgabe darin, einen echten Industrieroboter mittels Koordinateneingabe zu vorgegebenen Markierungen zu lotsen und das in möglichst kurzer Zeit.
  • Bei der vierten Station „Intelligenten Produktion“ betrieben die Schülerinnen und Schüler eine kleine „Smart Factory“. Dazu erstellten sie zunächst eine Logikschaltung, um anschließend ein Behältnis durch eine Befüllungsanlage zu steuern.
  • Bei der letzten Station „Transport und Logistik“  mussten die Gruppen auf spielerische Art und Weise Lagerlogistik simulieren: Waren mussten unter Zeitdruck schon bei ihrem Eintreffen so durchdacht platziert werden, dass sie hinterher möglichst schnell wieder das Lager verlassen können.

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Gegen Ende gab es noch ein Quiz für die Gruppen zum Thema „Industrie“, bei dem die Gruppe von Hasoor Tahir, Usman Malik und Leonard Stolz gewann und sich über eine kleine Belohnung freuen konnte.

Nach einem kurzen Fußmarsch gelangte die JIA zum Grundstück der ABB, wo unser nächster Besuch stattfinden sollte. Aber bevor die Begrüßung und Einführung begann, gab es noch eine kleine Mittagspause, bei der die Schüler noch mal Gelegenheit hatten etwas zu essen und zu trinken.

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Dann begann gegen Mittag die Einführung, bei der wir neben allgemeinen Informationen auch mehr zu den Tätigkeitsfeldern und den Berufschancen bei der ABB erfuhren. Nach der Begrüßung gab es eine Werksbesichtigung, bei der wir Reperaturanlagen, Lager und Roboterproduktionswerkstätte besichtigten. Wir konnten verschiedene Robotermodelle kennenlernen und uns mit den Funktionen der einzelnen Modelle in der Industrie befassen und uns auch im Allgemeinen mit dem Beruf des Ingenieurs befassen.

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Nach der Verabschiedung gelangten auf gleichem Weg, auf dem wir gekommen waren, zurück nach Offenbach.

von Hasoor Tahir (Kl. 8c)
[12/2015]