Bereits zum fünften Mal führten Schülerinnen und Schüler einer höheren Reli-Klasse ein Diakoniepraktikum durch. Dabei sollte durch Besuche in diakonischen Einrichtungen soziale, pädagogische und seelsorgerliche Arbeit anschaulicher werden. Hier arbeiten das Evangelische Dekanat Offenbach und unsere Schule in Gestalt von Diplom-Pädagogin Frau Ludwig und Herrn Kapp partnerschaftlich zusammen:

Im Unterricht wurden erst Grundlagen sozial-diakonischen Arbeitens erarbeitet, wie die Unterschiedlichkeit besonderer Lebensumstände und „unsere“ Haltung dazu oder die Motivation, dem hilfebedürftigen Nächsten zur Seite zu stehen. Dann wählten sich die Schülerinnen und Schüler in „ihren“ Praktikums-Platz ein: Entweder in eine von mehreren Kindertagesstätten oder in ein Alten- und Pflegeheim, bei der Klinikseelsorge oder der Fachstelle Inklusion, die sich für Menschen mit geistiger Behinderung engagiert, oder bei verschiedenen Projekten, die Kindern bzw. Schülerinnen und Schülern unterschiedliche pädagogische Angebote machen.

Zusätzlich und mit großer Leidenschaft hospitierten und informierten sich die Schülerinnen und Schüler an mindestens vier Nachmittagen in „ihrer“ Einrichtung. Bei den Besuchen unserer Schülerinnen und Schüler hörten wir immer wieder, wie zuverlässig, wie nett und wie selbstverständlich sich die Jugendlichen eingebracht hatten. Fleißig wurden Hintergrundinfos gesammelt und Fotos gemacht, um anschließend die Erkenntnisse und Erfahrungen vor der Klasse zu präsentieren.

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Zum Projekt-Abschluss trafen wir uns noch einmal zu einem gemütlichen Nachmittag im Advent; zwischen drei Diakonie-Projekt-Präsentationen, die interessierten Eltern vorgestellt wurde, sangen wir bei Geigenmusik, bei Tee und Gebäck.

[Kap – 1/2016]