Am 23. Mai 2016 besuchten Vertreter einer südkoreanischen Delegation die Albert-Schweitzer-Schule, um sich über die Strukturen und Angebote der Berufs- und Studienorientierung vor Ort zu informieren.

Die Teilnehmer dieser Delegation bestanden aus Mitgliedern des Schulamts, Lehrern und Wissenschaftlern der koreanischen Insel Jeju, die auf ihrer Europareise öffentliche und private Schule in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden besuchen. Den Kontakt hatte Schulleiter Ulrich Schmidt über eine Vertreterin des Koreanischen Erziehungsinstituts am Koreanischen Generalkonsulat hergestellt.

Die Gruppe wurde von Studienleiterin der ASS, Frau Bea König, und dem Fachsprecher für Politik und Wirtschaft, Herrn Peter Bolländer, herzlich begrüßt. Zunächst stand eine Führung durch das Schulgebäude auf dem Programm, hier zeigten die Besucher sich besonders vom historischen Altbau und der Geschichte des Namensgebers beeindruckt.

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Im anschließenden Gespräch berichteten Frau König und Herr Bolländer zunächst über das Angebot und die Struktur der Berufs- und Studienorientierung an der Albert-Schweitzer-Schule. Im Anschluss hatten die Besucher die Möglichkeit eine Reihe von Fragen zu stellen. Schnell wurden Unterschiede zwischen dem koreanischen und dem deutschen Schulsystem deutlich. So sei die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in Südkorea, die einen Hochschulabschluss absolvieren, viel höher als in Deutschland, jedoch hätten die Schüler während ihrer Schulzeit kaum Kontakte zu außerschulischen Partnern.

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Insgesamt kann der Besuch als eine sehr aufschlussreiche, interkulturelle Begegnung bezeichnet werden, der interessante Einblicke in außereuropäisches Schulsystem gegeben hat.

[Kön/Bol – 6/2016]