Die Vorführung des Dokumentarfilms „Nationalitätenvielfalt – eine Schule geht Ihren Weg. Interkulturelle Arbeit an der Albert-Schweitzer-Schule, Offenbach“ fand am 15. September 2016 im Rahmen einer festlichen Ausstellungseröffnung statt.

Der Dokumentarfilm ist das Ergebnis der einjährigen Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern der ASS unter Leitung der Schulkünstlerin Karin M. Ritz im Rahmen des 1822-Schulkünstlerprojekts.

l1300920kl

Im Foyer des Verwaltungsgebäudes lauschten vor der Filmvorführung zahlreiche Besucher einer musikalischen Darbietung von Firat Erinc (Q3) und Giuseppe Cirillo (Q3). Nach dieser bewegenden Einstimmung, die viel Applaus erhielt, eröffnete der Schulleiter Ulrich Schmidt die Ausstellung.

l1300913kl

Herr Schmidt hob die Aktualität der Auseinandersetzung des Schulkünstlerprojekts mit dem Thema „Nationalitätenvielfalt“ hervor und deren Bedeutung für die ASS, an der interkulturelle Begegnungen durch die Vielzahl von miteinander lernenden Schülern aus verschiedenen Kulturkreisen täglich gelebt wird.

l1300911kl

Lobende Anerkennung fand Herr Schmidt für den Einsatz der Schülerinnen und Schüler, die an der Entstehung des Videofilms mitgearbeitet hatten, und natürlich für Frau Karin M. Ritz, ohne deren Engagement und Kompetenz der Dokumentarfilm nicht entstanden wäre.

l1300938kl

Er bedankte sich weiterhin bei Ottilie Wenzler (Geschäftsführerin der Stiftung der Frankfurter Sparkasse 1822) und Nicole Schlabach (Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen) für die Unterstützung der Schulkünstlerprojekte.

l1300952kll1300953kl

Ottilie Wenzler, die zum dritten Mal ein „1822-Schulkünstlerprojekt“ an der ASS begleitet, freute sich über die wiederholt hervorragend laufenden Künstlerprojekte an der Schule und bedankte sich bei allen Beteiligten. Auch von dem musikalischen Beitrag und der ergreifenden Stimme von Firat Erinc war sie sehr angetan.

l1300942-ausschnittl1300946kl

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wurde die Dokumentarfilmerin Karin M. Ritz von Frau Ottilie Wenzler für ein weiteres Schuljahr zur Schulkünstlerin an der ASS ernannt. Das neue von Frau Ritz betreute „1822-Schulkünstlerprojekt“ mit dem Arbeitstitel „Kunst – Begehung – Befragung und lebendige Begegnung“ wird ebenfalls in einen Dokumentarfilm münden. (Informationen hierzu folgen in einem eigenen Beitrag auf der HP.)

l1300964-be-ausschnitt

Die Dokumentarfilmerin Karin M. Ritz bedankte sich für die vielseitige Unterstützung und für das Vertrauen in ihre Arbeit seitens der Schule, der Frankfurter Sparkassen (Frau Ottilie Wenzler und Frau Astrid Dienst), des Medienzentrums Offenbach (Frau Hänle und Frau Lau), der Medienetage im Kulturzentrum der Sandgasse in Offenbach (Frau Pia Praschma und Herr Norbert Bommersheim).

l1300967kl

Die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler, die sich sogar in den Ferien und an Wochenenden mit Frau Ritz trafen, um an den vielen Arbeitsschritten der Filmentstehung mitzuwirken, wurde von ihr sehr gelobt. Sie sagte: „Im Übrigen haben wir bis letzten Sonntag im Schnitt gesessen und daran gearbeitet – ein spezielles Danke an dieser Stelle an Robin Günther, im letzten Jahr erfolgreicher Abiturient an dieser Schule und natürlich allen anderen Projektteilnehmerinnen: Nura Abu-Sukhen, Senem Bozdag, Sunita Herrmann, Sippora Gebreyohannes, Rownak Muhammad und Shaima Ouahmed !“

l1300939kl

Karin M. Ritz erzählte auch von ihrem Zugang zum Film. „In der Schulzeit wird die Basis für ein Interesse an künstlerischer Arbeit geschaffen“, sagte sie. So erfolgte ihre erste Berührung mit dem Filmen während einer Projektwoche in ihrer Schulzeit, die sich später zu einer überzeugten und begeisterten Auseinandersetzung mit dem Medium Dokumentarfilm entwickelte. Sie ging auch auf die Komplexität der dokumentarfilmischen Arbeit ein, die von der Kameraführung über die Technik, das Vertonen, die Recherche, Interviewführung, Bildrhythmik und vieler weiterer Bausteine im Zusammenspiel erst zum gelungenen Film führt.

Die Filmdokumentation sei „auch ein Portrait der Albert-Schweitzer-Schule geworden“, meinte Karin M. Ritz, bevor die Besucher gespannt auf den Beginn der Filmpräsentation warteten.

l1300925kl

Mit aufmerksamem Interesse verfolgten die Besucher die Präsentation des Films „Nationalitätenvielfalt – eine Schule geht Ihren Weg. Interkulturelle Arbeit an der Albert-Schweitzer-Schule, Offenbach

l1300972-bekl

Entstanden ist ein spannender, sehr schöner Film, der bei allen Besuchern großen Zuspruch fand.

Mehrere filmisch dokumentierte Schulaktivitäten über interkulturelle Arbeit an der ASS werden präsentiert. Zu sehen sind Aktivitäten der Arbeitsgruppen “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”, der „UNESCO“ und SV, Theater- Musik- und Kunstprojekte, die Begegnungen einer Gruppe von jugendlichen Flüchtlingen mit Albert-Schweitzer-Schülern und andere Projekte.

Ergänzt wurden diese Filmbeiträge durch vielseitige Interviews, wobei auch Besonderheiten unserer Schule oder Wünsche für das weitere Zusammenwirken aller Mitglieder thematisiert wurden. Die Nationalitätenvielfalt stand dabei meist im Mittelpunkt der Betrachtung. Diese wird zusammenfassend positiv betrachtet, so z.B. als „Reichtum“ der Albert-Schweitzer-Schule, da sich unterschiedliche, kulturell bedingte Potentiale ergänzen können. Dass an dem Erhalt der friedvollen Atmosphäre und dem Lösen auftretender Konflikte alle Mitwirkenden an der Schule beteiligt sind und dies auch gut gelingt, vermittelt der Films deutlich. Und so wird u.a. die Albert-Schweitzer-Schule als eine „Insel der Seligen“ und als „Vorbild für gelungene Integration“ bezeichnet, wobei Probleme nicht ausgeblendet werden.

Ja, der Film ist „auch ein Portrait der Albert-Schweitzer-Schule geworden“, wie Frau Ritz meinte – und zwar ein sehr schönes Portrait!

Für alle die die Vernissage am 15. September verpasst haben oder den Film noch einmal sehen möchten, hier ist er:

Der Dokumentarfilm ist absolut sehenswert!

l1300977kl

Und so viel Leckeres gab es nach der Filmpräsentation zu essen! Vielen Dank an alle, die mit viel Mühe zum Buffet beigetragen haben!

l1300910kl

Presseinterview

[Gri – 10/2016]