Das gesamte “das ASS” können Sie herunterladen und ausdrucken:
Download “das ASS – März 2017″

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Leserinnen und Leser,

zum Ende des Schulhalbjahres verließ Herr Dr. Prohaska, der Leiter des naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes die ASS, um an eine wohnortnahe Schule zu wechseln. Wir danken ihm sehr für seine erfolgreiche Arbeit, die die Bedeutung der MINT-Fächer an unserer Schule gestärkt hat.

Neu ins Kollegium eingetreten sind Frau Humbert (Biologie, Sport), Frau Iskender (Englisch, Französisch), Frau Canal (Spanisch) und Frau Schmidt (Kath. Religion, Englisch). Wir begrüßen sie herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Die Gesamtkonferenz beschloss am 14. März 2017 eine Neuorganisation der Einführungsphase (1. Oberstufenjahrgang). Grundsätzliches Ziel der E-Phase ist es, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, in der Mittelstufe entstandene Lerndefizite zu kompensieren und sich in dem komplexen Oberstufensystem zu orientieren, vor allem bei der Wahl der Leistungskurse. Zudem soll die Fähigkeit der SchülerInnen gestärkt werden, sich für Lernwege selbstständig zu entscheiden und dafür dann auch Verantwortung zu übernehmen.

Um das besser zu erreichen, beschlossen wir eine vollständige Verkursung der E-Phase: Die Klassen werden am Ende der Jahrgangsstufe 9 aufgelöst und mit Eintritt in die Oberstufe besuchen die Schüler nur noch Kurse. Dadurch können sie schon zum 1. Schulhalbjahr die Orientierungskurse wählen, aus denen dann ein Jahr später für sie die Leistungskurse der Qualifikationsphase werden.

Im 1. Halbjahr der E-Phase lernen die SchülerInnen die Arbeitsweisen und Ansprüche der Leistungskursfächer gründlich kennen. Wenn sich dabei herausstellen sollte, dass jemand eine falsche Wahl getroffen hat, die eine erfolgreiche Mitarbeit in einem Leistungskurs unmöglich erscheinen lässt, kann zum Halbjahr nach genauer Prüfung des Sachverhalts das Orientierungskursfach gewechselt werden. Wir halten diese Möglichkeit für wesentlich besser als das bisherige Verfahren, das einen Wechsel erst beim Übergang in die Q-Phase ermöglichte.

Die Idee der Kompensation wird auf zwei Wegen umgesetzt. Zum einen erhalten im ersten Halbjahr die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch jeweils eine Stunde mehr als in der Stundentafel vorgesehen. Diese Stunden sollen zur Aufarbeitung von Lernrückständen genutzt werden. Zudem wird für alle SchülerInnen ein Profilkurs „Perspektiven entwickeln“ angeboten. Hier können sie wählen, ob sie Informatik belegen wollen (was notwendig ist, wenn sie in diesem  Fach eine Abiturprüfung ablegen wollen) oder ob sie Module mit den Themen „Berufs- und Studienorientierung“, „Lerntechnik Oberstufe“, „Texte verstehen und verfassen“ o.a. besuchen. Im zweiten Halbjahr werden dann die Zusatzstunden für Mathematik und Englisch den Orientierungskursen zugeschlagen. Der Profilkurs bleibt erhalten, die Module des Profilkurses können gewechselt werden.

Diese Form der Einführungsphase wird im kommenden Schuljahr zunächst erprobt. Wir werden evaluieren, wie sie sich bewährt haben werden und der Gesamtkonferenz und den Gremien der Eltern und Schüler berichten.

Die Gesamtkonferenz beschloss außerdem, die Zertifizierung „Schule und Gesundheit“ weiterzuführen. Zudem wird am 8.  September 2017 ein Schulsommerfest stattfinden. An diesem Tag werden wir vormittags unter Leitung von SV und der Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ Klassenveranstaltungen zum Thema Antimobbing durchführen und dann gemeinsam am Nachmittag feiern. Hilfe und Unterstützung für dieses Sommerfest sind gerne gesehen.

Die Abiturkurse Darstellenden Spiel unter der Leitung von Herrn Dr. Biccari vollbrachten in diesem Jahr eine be­sondere Leistung: Auf der Biennale in Venedig, der wich­tigsten Architekturausstellung der Welt, erregte der Deut­sche Pavillon mit der Ausstellung „Making Heimat“ sehr große Aufmerksamkeit. Diese wichtige Ausstellung ist zur­zeit auch im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frank­furt zu sehen. Es wird gezeigt, wie es gerade in Of­fenbach gelingt, Menschen aus aller Welt zu integrieren.

Dieses Thema griffen die Abiturkurse mit einer selbst verfassten Theater-Revue auf. „Offenbach ist almost ok“ zeigten in eindrucksvollen Szenen aus verschiedenen Perspektiven wie dieses „Making Heimat“ so gestaltet und ge-lebt wird, dass daraus ein liebevoll-kritisches  „Offenbach ist almost ok“ werden kann. In einer bunten Abfolge gestalteten die SchauspielerInnen auf sehr hohem Niveau Szenen, in denen sehr viel reales Offenbacher Leben deutlich wurde.

Das Stück wurde dreimal erfolgreich im Jugendzentrum in der Sandgasse aufgeführt. Die Macher der Ausstellung im DAM waren so von „Offenbach ist almost OK“ beeindruckt, dass sie die SchülerInnen einluden, zur Eröffnung der Aus­stellung in Frankfurt Ausschnitte aus dem Stück aufzuführen. Auch diese Vorstellung war ein großartiger Erfolg. Wir gratulieren den DarstellerInnen und ihrem Leiter, Herrn Dr. Biccari.

Anfang März unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 ihre einwöchige Fahrt mit wintersportlichem Schwerpunktnach Österreich. Wie man auch den Berichten auf unserer Homepage entnehmen kann, war das Abenteuer im österreichischen Schnee ein voller Erfolg. Ich danke allen Sport-Kolleginnen und -Kollegen für ihre Arbeit und ganz besonders Frau Bremes für die hervorragende Organisation.

Jetzt finden wieder die Wettkämpfe Jugend trainiert für Olympia statt. Sowohl unseren Basketballern als auch den Volleyballern gelang es, bis in die Landesausscheidungen vorzustoßen. Die Basketballer erreichten dort einen hervorragenden 3. Platz und auch die Volleyballer schlugen sich gut mit einem 4. und 5. Platz. Ich gratuliere allen Beteiligten herzlich!

Allen Leserinnen und Lesern des „dasASS“ wünsche ich einen schönen Frühling und erholsame Osterferien.

Ulrich Schmidt
(Schulleiter der ASS)

[Sdt – 3/2017]