Am 13. Dezember 2018 ging die 8e zusammen mit Frau Gehrmann und Herrn Schmitt zum Senckenberg-Museum. Das Senckenberg Museum liegt in Frankfurt a.M an der Senckenberganlage 25. Es wurde 1907 gegründet und ist somit 111 Jahre alt (2018).

Das Senckenberg Museum ist perfekt, um sich über die Zeit vor uns zu informieren oder auch über das Weltall und vieles mehr. Es ist ein großes Gebäude, welches im Vorgarten schon Ausstellungsstücke wie Dinosaurier oder altes Gestein zeigt.

Johann Christian Senckenberg

Nach diesem Mann wurde das Museum benannt. Johann Christian Senckenberg (1707-1772) war ein deutscher Arzt, Schriftsteller, Naturforscher und Botaniker. Er lebte in Frankfurt am Main. Dort arbeitete er auch als Arzt. Nachdem seine drei Ehefrauen und seine Kinder gestorben waren, widmete er sich einer Stiftung und gründete die Senckenbergische Stiftung im Jahr 1763.

Ausstellungen

Im Senckenberg-Museum gibt es sehr viele verschiedene erdkundliche Ausstellungsstücke wie z.B.

  • das Rad der Zeit (Kontinentalverschiebung)
  • Gesteine (außerirdische, erdgeschichtlich)
  • ausgestorbene Lebewesen
  • untermeerische Gebirge
  • Vulkane (Aufbau, Ausbruch)
  • Organe (tierische)
  • das Weltall (Planeten, Sterne)

Sonderausstellungen

  • Virtual Reality
  • Evolution des Fluges

Kontinentalverschiebung 

1912 entwickelte der Meteorologe, Astronom, Geograph, Geophysiker und Polarforscher Alfred Wegener (1888–1930) die Theorie der Kontinentalverschiebung. Diese stellte er 1912 im Senckenberg-Museum in Frankfurt vor. Seine Theorie hatte ihm aber so gut wie niemand geglaubt. Damals galt diese Theorie als wissenschaftlicher Widerspruch. Heute wird die Theorie voll bestätigt.

Ursprünglich (vor ca. 250 Mio. Jahren) waren alle Kontinente in nur eine Landmasse zusammengeschlossen, Diese Landmasse nennt man Pangäa. Im Laufe des Erdmittelalters hatten sich die ersten kleinen Spalten gebildet.

Laut einer Theorie sollen sich in ungefähr 250 Millionen Jahren wieder alle Kontinente zu einer Landmasse verbinden.

Interaktive Ausstellungsstücke

Im Museum gibt es einen etwas kleineren Bereich, in dem Organe bestimmter Tiere in kleinen bis großen Gläsern ausgestellt werden. Aber nicht nur Organe, sondern auch ganze gestobene Tiere. Im Museum sind fast überall ausgestobene Wassertiere – bis zu Dinosauriern.

Was mir gut gefallen hat

Mir gefiel sehr gut, dass es im Museum auch Ausstellungen zum Experimentieren gibt, wie z.B. einen Vulkanausbruch oder die verteilten Kontinente, die man wieder richtig zusammenbringen muss. Da man an diesen Ausstellungen auch mehrere Minuten stehen bleibt und sich auch wirklich damit beschäftigt.

Was mir nicht besonders gefallen hat

Ich fand den Museumsausflug sehr interessant und habe eigentlich nichts dagegen zu sagen, außer dass ich es ein wenig anekelnd fand, die ganzen Organe der Tiere in einem Raum zu sehen.

Anissa Bourahda (Kl. 8e)
[4/2019]