Im Rahmen des fortgeschrittenen Biologieunterrichts fand am 16. und 19. September 2019 ein Genetik-Praktikum hier in unserer Schule statt.

Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler der drei Biologieleistungskurse (Q1) mit Unterstützung der Leistungskurslehrerinnen Frau Kannengießer, Frau Leonhardt und Frau Schubert ihren eigenen genetischen Fingerabdruck herstellen.

Zur Verfügung standen ihnen dabei solche Materialien, wie sie auch in Laboren eingesetzt werden. Die Teilnehmer übten sich im Umgang mit Hub-Pipetten, einem Thermocycler und einer Zentrifuge.

In mehreren Schritten konnten sie so ihre eigene DNA durch eine „Polymerase-Kettenreaktion“ (kurz PCR) vermehren und diese anschließend mit Hilfe einer „Gel-Elektrophorese“ sichtbar machen. Dabei wird die DNA auf ein Agarose-Gel aufgetragen (siehe Bilder).

Durch das Anlegen eines elektrischen Felds bewegen sich die aufgetragenen DNA-Fragmente durch das Gel, welches wie ein Sieb wirkt und die Fragmente in Form von Banden auftrennt (siehe Bild Nr. 2 mit den Ergebnissen einer Gruppe).

Diese bilden den genetischen Fingerabdruck, der für jeden Menschen einzigartig ist und in der Kriminalistik zum Beispiel für das Auffinden von Tätern verwendet wird.

[11/2019]