In der gut besuchten Alte Halle konnten die Zuschauer kurz vor den verdienten Weihnachtsferien am 17. Dezember 2019 beim stimmungsvollen Weihnachtskonzert viele musikalische Highlights erleben.

Zur Eröffnung spielte Jakob Trapp (Kl. 7c) „Little Drummer Boy“ auf seinem Saxophon. Ihm folgte Aristoteles Blazi (Kl. 5b), der mit „Jingle Bells“ und „Es klinget so herrlich“ von Mozart gleich zwei Solostücke auf dem Klavier spielte.

Dalia Lenz (Kl. 5b) verzauberte die Zuhörer mit dem “Schwan” (aus „Der Karneval der Tiere“) von Camille Saint-Saëns, den sie nicht auf dem Cello, sondern auf einem wesentlich größeren Kontrabass vortrug.

Mit drei Eigenkompositionen („I Will Miss You“, „Catching Feelings“, „L’histoire“) sorgte Laura Stortz (Kl. 10e) für den ersten Höhepunkt des Abends. Sich selbst auf der Gitarre begleitend gelang es ihr mit persönlich gefärbten Texten auf Englisch und Französisch und mit ihrem natürlichen Charme das Publikum in den Bann zu ziehen.

Zwischen den vielen musikalischen Darbietungen sorgte Christos Safaridis (E1) als Moderator für die verbindenden Worte.

Der erste Block wurde mit einer weiteren phantasievollen Darbietung fortgesetzt. Dino Rahmanovic (Kl. 9b) beeidruckte mit zwei eigenen Rap-Balladen, die er vor einem dichten Background aus Percussions- und Synthesizerklängen im Style eines Rappers performte.

Den Abschluss des ersten Teils bildete die ASS-Band (André Fernando Lasluisa Murgueitio, Kl. 10e, Maja Ojdanic, Katharina Bickert und Betül Bilgin, alle Q1, sowie Andrej Bickert als Gast), die “Take Me To Church” mehrstimmig und gefühlvoll vortrugen.

Nach der Pause, in der sich die Zuschauer mit vielfältigen Getränken und Speisen erfrischten, die die Schüler des Abiturjahrgangs Q3 liebevoll vorbereitet hatten, ging es zunächst besinnlich weiter.

Die ASS-Band begleitete diesmal die Tanzgruppe der Oberstufe (Hedil Nour, Alina Hock und Maxima Kühn, alle Q1, sowie Gina Jornitz, Q3 – Leitung: Bea König) mit dem Song „Let Me Down Slowly“.

Das Klaviertrio um den Cellisten Aaron Boer (Kl. 7b) erfreute mit drei eher klassischen Kompositionen von Claude Debussy (Trio in G-Dur), Joseph Haydn (Trio in F-Dur) und dem rhythmisch mitreißenden „Libertango“ von Astor Piazzolla.

Während dieses Weihnachtskonzertes fand auch wieder die traditionelle Verleihung des „Albert“ statt. Mit dem „Albert“ werden einmal im Jahr Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet und geehrt, die sich in besonderem Maße mit ihrem außerunterrichtlichen Engagement in und für die Schulgemeinde verdient gemacht haben.

In ihrer Laudatio begründeten und erläuterten Frau Costa und Frau Schöppner die Entscheidungen der Jury für die diesjährigen Würdigungsträger Usman Malik, Can Ibicioglu, Maik Oradan, Christos Assiklaris, Julian-Justin Bärmann und Ömer-Faruk Günaydin.

Mit den Solo-Klavierstücken „Walzer“ (op. 64/2 von Frédéric Chopin) und „Hochzeit auf Troldhaugen“ (von Edvard Grieg) konnten Anali Shekari (E1) und Mathilda Caruso (Kl. 10a) ihre Spiel- und Musizierfreude beeindruckend vorführen.

Den Abschluss des stimmungsvollen Abends gestalteten zunächst noch einmal Laura Stolz (begleitet von André Lasluisa an der Cajón) mit dem Song „Shake Up Christmas“, bevor die ASS-Band alle Mitwirkenden und das Publikum zum gemeinsamen Singen des John-Lennon-Songs „So This Is Christmas“ animierte.

Die jungen und sehr engagierten Künstler und die Initiatorin des Abends, Frau Schubert, wurden mit einem langen und verdienten Applaus verabschiedet. Viele Eltern, Lehrer und Mitschüler waren sehr beeindruckt von den Ergebnissen der intensiven Arbeit im Fach Musik.

Besonderen Dank und Anerkennung drückte Frau Lorz den Schülerinnen und Schülern aus, die viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung dieses Konzertes investiert hatten.

Nicht vergessen wurden aber auch die Schüler, die die Licht- und Tontechnik bedienten, und die Schüler, die hinter den Kulissen für einen fast reibungslosen Ablauf beitrugen.

Frau Gleich und Herrn Eisenbach sei gedankt für den Hallenauf- und abbau. Ein besonderer Dank gilt auch Frau Grimm, die das das Plakat gestaltete, sowie Frau Ries, dem hilfsbereiten Förderverein und den Schülerinnen und Schülern, die bereit waren, einen musikalischen Beitrag vorzubereiten.

[Lm – 12/2019]