Kann man sich als SchülerIn 24 Stunden ununterbrochen mit Mathematik beschäftigen? Natürlich! Und es macht sehr viel Spaß! Zumindest den fünf SchülerInnen aus dem Mathematik-LK der Q4, die an der MINT-Veranstaltung „24h Mathe“ an der Frankfurter Elisabethenschule teilgenommen haben.

Jede Stunde hatte ein neues Thema, das in 50 Minuten vorgestellt wurde und anschließend gab es 10 Minuten Zeit für die SchülerInnen, um in Teams Aufgaben zum Thema zu lösen. Selbst das Pizzaessen hat einen mathematischen Bezug und war in eine Aufgabe gefasst.

Inhaltlich wurde dabei auf Universitätsniveau gearbeitet: Das Spiel „dobble“ wurde als projektive Ebene der Ordnung 7 erklärt; Bilder wurden so mit drei Nägeln aufgehängt, dass sie fallen, wenn man nur einen Nagel zieht und man erhielt eine Vorstellungen von den Möglichkeiten der Quarternionen. Dabei wurde der komplette Stoff der Q4 in nur zwanzig Minuten den SchülerInnen näher gebracht.

Dieser intellektuelle Anspruch und die guten Vorträge – allen voran ein Schülervortrag zu der Riemann‘schen Vermutung – hielten alle Schüler auch mitten in der Nacht wach. Und so wurde am Tag der Zeugnisausgabe morgens um acht erschöpft, aber glücklich der Heimweg angetreten.

[Sta – 2/2020]