Schüler*innen klären Schüler*innen auf

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Was bedeutet das eigentlich und warum ist dieser Titel für uns so wichtig? Diese Fragen beantwortete die Schüler*innengruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am 29. Januar 2020, den Kindern aus der Jahrgangsstufe 5 und 6.

Dafür bereitete die SoR-Gruppe einen Workshop vor, den sie von der ersten bis zur sechsten Stunde leitete. Unterstützt wurde die Gruppe dabei von Frau Costa und Frau Tsatsa. Dabei stellte sich zunächst das SoR-Team vor, definierte die Begriffe Diskriminierung, Rassismus und Courage und brachte den Schüler*innen verschiedene Projekte, die vom Team in den letzten Jahren organisiert und durchgeführt wurden, und das SchulmottoAufgeschlossen – Sozial – Selbstbewusst“ näher. Besonders hervorgehoben wurde der respektvolle Umgang miteinander. Die Schüler*innen wurden mit rassistischen und diskriminierenden Äußerungen, die täglich „zum Spaß“ benutzt werden, konfrontiert und dafür sensibilisiert, in Zukunft gezielter auf einen respektvollen Umgang miteinander zu achten und bei Bedarf gegen rassistische und diskriminierende Äußerungen vorzugehen.  Ziel war, bei den Schüler*innen ein Bewusstsein für mehr Toleranz und gegen Rassismus oder jeglicher Art von Diskriminierung zu schaffen.

Die anwesenden Schüler*innen bekamen am Ende die Möglichkeit, über ihre eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung, Rassismus sowie Courage zu sprechen und sich über Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen auszutauschen. Das SoR-Team gab den Kindern auch Tipps, wie sie mit rassistischen und diskriminierenden Äußerungen umgehen können.

Am Ende des Workshops konnten alle Schüler*innen die Selbstverpflichtungen (http://www.schule-ohne-rassismus.org/courage-schulen/selbstverpflichtung/) unterschreiben und mit dieser Unterschrift ein Zeichen setzen, dass sie sich an der ASS gegen Gewalt, Ausgrenzung, Rassismus, diskriminierende Äußerungen und Handlungen einsetzen und bei Bedarf nach Wegen für einen respektvollen Umgang miteinander suchen werden.

Besonders erfreut waren wir über die Begeisterung für die SOR-Gruppe, denn einige Schüler*innen wollen nun auch aktiv in der Gruppe mitarbeiten. Dies zeigt uns, wie wichtig unsere Arbeit ist und dass ganz viele von dieser Veranstaltung etwas mitgenommen haben.

Melania Agkatzanian (E2)
Can Ibicioglu (Q2)