Liebe Eltern, liebe Schülerinnen, liebe Schüler,

es folgt eine Pressemitteilung des Presseamtes der Stadt Offenbach:

“13. Mai 2020 – Die Albert-Schweitzer-Schule hat in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt sowie dem Gesundheitsamt und dem Bildungsdezernat der Stadt Offenbach den Präsenzunterricht für den Rest der Woche ausgesetzt. An dieser Schule war Anfang Mai ein Schüler positiv getestet worden, der sich im privaten Umfeld angesteckt hatte. Nach Ermittlung aller Kontaktpersonen auch an der ASS hatte das Gesundheitsamt am 5. Mai vorsorglich 28 Schüler und Lehrer in häusliche Quarantäne geschickt, obwohl diese nach eigener Aussage dem positiv getesteten Schüler nie näher als 1,5 Meter gekommen sein sollen.

Obwohl Ärzte gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei Kontaktpersonen ohne Symptome üblicherweise keine Tests vornehmen, hatte das städtische Gesundheitsamt erwirken können, dass alle betroffenen Schüler und Lehrer in den zur Verfügung stehenden Testzentren getestet wurden.

Seit gestern Abend liegt das Ergebnis vor: 27 der 28 Menschen sind nicht mit Corona infiziert. Nur in einem Fall fiel das Testergebnis positiv aus. Hier ermittelt das Gesundheitsamt nun die Quelle der Ansteckung. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist ein familiärer Hintergrund nicht ausgeschlossen – es muss sich nicht unbedingt um ein Infektionsgeschehen an der Schule selbst handeln. Das Gesundheitsamt hat dennoch vorsorglich alle Kontaktpersonen der positiv getesteten Schülerin an der Schule mit sofortiger Wirkung ebenfalls in Quarantäne genommen. Auch werden wieder Tests für diese Kontaktpersonen organisiert, obwohl dies nach den geltenden Richtlinien des RKI nicht notwendig wäre.

Bis alle Kontaktpersonen ermittelt und die Testergebnisse vorliegen, wurde bis einschließlich Freitag, 15. Mai, der Präsenzunterricht an der Schule vorsorglich ausgesetzt. Am 18. Mai beginnt an der Schule ein neuer Öffnungsabschnitt, weitere Jahrgänge sollen dann wieder beschult werden. Alle Beteiligten hoffen bis dahin die Ergebnisse der Kontaktverfolgung und der Tests vorliegen zu haben, damit dann alle Schülerinnen und Schülern einen guten Neustart ermöglicht bekommen.

Alle Beteiligte erinnern noch einmal daran, dass das Abstandhalten auch unter Schülerinnen und Schülern geübt werden muss. Abstandhalten ist der beste Schutz vor einer Ansteckung in dieser Zeit. Wo fraglich ist, ob das Abstandhalten immer praktiziert wird, sollte dringend eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Nur dann kann der Alltag in der Pandemie, sowohl in der Schule als auch sonst, weitergelebt werden.

Freundliche Grüße

Fabian El Cheikh”

 

[Lo – 5/20]