Seitdem unsere Bilder nicht mehr in den Kunsträumen entstehen, sondern in den Klassenräumen, findet man an der Albert-Schweitzer-Schule sogenannte Work-In-Prozess-Situationen in üblichen Klassenräumen vor und wird überrascht…

Wir betreten keine Galeriesituation, in der ausgewählte Werke ausgestellt werden, sondern sind umgeben von angefangenen, unfertigen Kunstwerken, die herumliegen, trocknen und noch nach Kleber riechen.

Manchmal ist der Boden im Klassenraum voller Papierschnipsel und die Tische zeugen von einem hohen Gebrauch diverser Farbtöne, obwohl es schon „gegongt“ hat.

Der Kunstunterricht ist gerade etwas anders als gewohnt – pandemiebedingt.

Das ist chaotisch, eigentlich aber auch ganz schön, wie ein „Hinausziehen in die Welt, aus dem Kunstraum nach Überall“.

Leider werden die Klassenräume nur noch von der entsprechenden Klasse belegt, d.h. die anderen Schülerinnen und Schüler aus den Parallelklassen sehen die Werke nicht, aber es gibt überraschte und bewundernde Aussagen von Kolleginnen, die sich über die Vielfalt und an dem ungewohnten Einblick in den Werkprozess erfreuen.

Es wird bunt in den Klassenräumen, Landschaften wie Fenster zur Außenwelt (Juv), skurrile Typen (Off), Fabelwesen (Ros) und wild tanzende Figuren (Str) hängen herum.

Genaues Hingucken beim Vorübergehen lohnt sich auch bei den beiden Vitrinen im Gang zu A202 sowie ein Innehalten bei den Bilderrahmen im Treppenhaus.

Es regt sich was.

Haltet die Augen auf!

 

Fotostrecke
Fächerübergreifendes Projekt der Klasse 5a in den Fächern Deutsch und Kunst zu Orten und Farben der Unendlichen Geschichte (Michael Ende)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Ros – 11/2020]