Als UNESCO-Projektschule haben sich etliche Klassen und Kurse der Albert-Schweitzer-Schule Offenbach am diesjährigen Briefmarathon von amnesty international beteiligt. Ziel dieser Aktion ist es, durch das Engagement vieler Menschen weltweit, Solidarität mit jenen zu zeigen, deren Menschenrechte missachtet werden.

Die Schülerinnen und Schüler konnten an dem Schicksal von vierzehn Menschen, aus verschiedenen Ländern dieser Erde, nachvollziehen, dass die Einhaltung und Durchsetzung der Menschenrechte immer wieder in Gefahr ist und es daher engagierte Weltbürger und Weltbürgerinnen bedarf, die sich dafür einsetzen.

In intensiven Gesprächen über das jeweilige Schicksal eines Betroffenen und der Erkenntnis, welche elementaren Rechte diesem vorenthalten werden, schrieben die Schülerinnen und Schüler einen Appell an die jeweilige Regierung, sich für die Einhaltung der Rechte der betroffenen Person einzusetzen.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich unsere Schule an diesem Briefmarathon von amnesty international beteiligt, so dass einige Schülerinnen und Schüler die positive Erfahrung machen konnten, dass Menschen, für die sie in den Jahren davor einen Brief geschrieben hatten, heute in Freiheit und Würde leben können.

Diese positive Erfahrung stärkt das politische Bewusstsein, Teil einer Weltgemeinschaft zu sein, in der auch der Einzelne einen bewegenden Anteil dazu beitragen kann.

[Rö – 12/2020]