Liebe Schulgemeinde,

ein für alle sehr schwieriges und oft auch trauriges Jahr geht zu Ende. Einige von uns waren selbst direkt mit den Folgen der Covid-19-Erkrankung konfrontiert. Manch einer hat vielleicht auch einen geliebten Menschen verloren. Das ist schrecklich!

Wir alle haben im Rahmen unserer Möglichkeiten versucht, unser Bestes zu geben. Vor allem möchte ich unseren Schülerinnen und Schülern ein großes Lob aussprechen. Ihr selbst seid nicht so sehr gefährdet, einen schlimmen Verlauf im Falle einer Erkrankung zu haben. Trotzdem habt ihr euch darum bemüht, euch am Schutz eurer Mitschüler, Lehrer und Familien zu beteiligen, obwohl es lästig ist, den ganzen Schultag eine Maske tragen zu müssen. Vielen Dank dafür!

Auch Sie als Eltern mussten viele Dinge hinnehmen, die in direktem Zusammenhang mit Schule stehen. Ich danke Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. Vor allem die Schulschließung im letzten Halbjahr hat viele Familien vor schwierige Probleme gestellt: Wegfallende Betreuung in der Unterrichtszeit, Unterstützung der Kinder beim Distanzunterricht, teilweise nicht vorhandene technische Ausstattung für jedes einzelne Kind und vieles mehr. Und dann nach den Sommerferien die Angst, das Kind könnte sich in der Schule anstecken und das Virus in die Familie tragen. Das führte dann teilweise dazu, dass der Kontakt zu den Großeltern oder auch Urgroßeltern unterbunden wurde, denn sie bedürfen eben des besonderen Schutzes.

Für die Lehrer war es eine angespannte Situation, jeden Tag in die Schule zu kommen und manchmal über den Tag hinweg mit 150 verschiedenen Schülern in einem Raum sein zu müssen. Zudem war es für die Lehrerschaft eine Herausforderung, sich zunächst in die Welt des digitalen Unterrichtens hineinzufinden und dann eben auch noch teilweise doppelt zu arbeiten: Unterricht in der Schule erteilen und gleichzeitig Arbeitsaufträge ins Netz zu stellen. Phasenweise hatten wir einen sehr hohen Krankenstand, denn verständlicherweise sind alle mit einem eigentlich harmlosen Schnupfen in diesen Zeiten eher zuhause geblieben.

Wir sind jetzt sicherlich alle (Schüler, Lehrer, Eltern) sehr erschöpft und brauchen nun dringend eine Erholungsphase.

Ich wünsche allen trotz dieser schwierigen Krise eine erholsame Zeit. Allen, die Weihnachten feiern, wünsche ich ein gesegnetes Fest.

Bleiben Sie/ bleibt ihr gesund und lassen Sie/lasst ihr uns versuchen, mit einer gewissen Zuversicht in das kommende Jahr zu blicken.

Herzliche Grüße im Namen des Schulleitungsteams
B. Lorz, kommissar. Schulleiterin

[17.12.2020]