Im diesjährigen Wettbewerb „Flotte Kette“ des Rhein-Main-Schulnetzwerks der MINT-EC-Schulen eroberte das Schülerteam bestehend aus Lenny Seibert, Robin Herrmann und Toni Skoberne (alle E2), mit ihrem Beitrag den 1. Platz.

Die Preisverleihung für die Schulsieger erfolgte Corona-bedingt erst am 12.7.21.


Der Wettbewerb „Flotte-Kette“ aus Schülersicht

Es begann alles damit, dass eine Lehrerin in ihrem Mathe-Kurs im Dezember 2020 fragte, ob nicht jemand an dem Wettbewerb „Flotte-Kette“ teilnehmen möchte. Da Toni den Wettbewerb interessant fand, sprach er Lenny und mich darauf an. Zusammen beschlossen wir, größtenteils zum Spaß, jedoch immer mit dem Hintergedanken, etwas im Wettbewerb reißen zu können, eine Kettenreaktion zu bauen und zu filmen.

Unter einer Kettenreaktion wie dieser versteht man grob, dass Gegenstände in einer Reihe aufgebaut werden und nach nur einer Berührung der Reihe nach reagieren. Das bekannteste alltägliche Beispiel sind wohl Dominosteine, welche in einer Linie aufgestellt sind und nach dem Anschubsen des ersten Steines der Reihe nach umfallen.

Ein weiterer Teil der Aufgabe war, so viele Energieformen wie nur irgendwie möglich mit einzubeziehen. Um dies umzusetzen, mussten wir uns als erstes Gedanken um Elemente machen, welche die einzelnen Energieformen verbanden und als Übergang dienten. Hierfür entwickelten wir als allererstes eine Mindmap, mit welcher wir es dann beim Aufbau leichter hatten.

Da uns Corona auch zu dieser Zeit einschränkte, durften beziehungsweise sollten wir nur Gegenstände für die Kettenreaktion verwenden, welche wir zu Hause hatten. Dies erschwerte verständlicherweise die Arbeit, da wir als Beispiel keine komplizierteren chemischen Reaktionen bauen und verwenden konnten. Da wir das Projekt über mehrere Tage bis Wochen hinweg bauten und filmten, da natürlich nicht direkt alles beim ersten Durchgang reibungslos lief, musste Lennys Zimmer als Projektschmiede herhalten.

Nach mehreren Komplikationen beim Aufbau wurden wir vor die nächste Herausforderung gestellt: Wir sollten die Kettenreaktion filmen und an eine Jury schicken, welche unsere Reaktion dann bewerten sollte. Das Filmen jedoch war gar nicht so einfach wie es klingt. Da unsere einzelnen Abläufe und Gegenstände teilweise ziemlich klein und schnell abliefen, haben wir mehrere Kameraperspektiven benötigt. Nach dem Auftreiben von drei halbwegs guten Kameras und dem Filmen hunderter Durchgänge gelang es uns dann schließlich, ein Video unserer Kettenreaktion mit sauberer Kameraführung zu erlangen. Nun fehlte nur noch der Videoschnitt und ein wenig Hintergrundmusik, und schon war unser Video für den Wettbewerb „Flotte-Kette“ fertig.

Die E-Mail an die Jury wurde abgeschickt und nun mussten wir nur noch auf unser Ergebnis warten, welches uns drei schlussendlich doch ein wenig überraschte, jedoch auch sehr freute.

(Robin Herrmann, E2)

Foto (Ne, Juli 2021)

Preisverleihung der Schulsieger des Wettbewerbs „Flotte Kette“ (von links nach rechts)
Robin Herrmann, Toni Skoberne, Lenny Seibert (E2)

 

[Sfr 9-21]