Genetik-Fachtag an der ASS

Der 23. und der 24.11.2021 waren ganz besondere Tage für uns, die Schüler*innen der Q1 Biologie-Leistungskurse von Frau Henkel und Herrn Petersen, da wir dort zum ersten Mal seit Langem wieder experimentieren konnten. Auch einige Schüler*innen der Biologie-Grundkurse durften teilnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Fachtag lief unter dem Namen „CSI-Mainhattan“, unterstützt von der Paul-Ehrlich-Schule in Frankfurt. Ziel der Experimente war es, unseren eigenen genetischen Fingerabdruck mithilfe moderner Technologie sichtbar zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor es aber richtig losgehen konnte, bekamen wir vorher noch eine kurze Einführung, bei der uns erklärt wurde, wer die Methode des genetischen Fingerabdrucks entwickelte und dass er sogar für die Täteranalyse oder den Corona-PCR-Test genutzt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um aber wirklich unseren genetischen Fingerabdruck sichtbar machen zu können, brauchten wir zuerst noch Proben unserer eigenen Mundschleimhaut, welche wir mithilfe von Impfösen entnahmen, in Reaktionsgefäße füllten und damit anschließend in einer PCR-Maschine die Polymerase-Ketten-Reaktion durchführten. Nachdem die PCR beendet war, beluden wir unser Gel mit den Proben und führten die Gelelektrophorese durch. Am Ende konnten wir an Gelbildern ablesen, ob unsere Eltern uns identische oder unterschiedliche Allele vererbt haben, wir also homo- oder heterozygot für ein Merkmal sind. Solche Allele sind unterschiedliche Varianten eines Gens auf bestimmten Stellen eines Chromosoms.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlussendlich hat uns der Vormittag unheimlich viel Spaß gemacht und uns die Möglichkeiten gegeben, unseren Unterricht zu ergänzen und uns praktisch weiterzubilden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Damian Weidner (Q1)
Fotos: Esther Frank (Q1)

[Whr – 12/21]

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