Ein Bericht über das Berufsinfoseminar 2022 an der ASS

Am 30. und 31. März fand an der ASS das Berufsinformationsseminar 2022 für die Schülerinnen und Schüler der Q2 statt. Ein zweitägiges Programm rund um die Themen ‚Studium, Ausbildung, FSJ und Brückenjahr‘ war für die Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 2023 ihr Abitur anstreben, organisiert. Mithilfe unserer Kooperationspartnern der Bundesagentur für Arbeit Offenbach, der IHK Offenbach, der Behindertenhilfe Offenbach, dem Sana Klinikum Offenbach, dem Deutsch-Südafrikanischen Jugendwerk und der Organisation AIFS Educational Travel.

Nach dem Abitur gibt es unzählige Wege, die man einschlagen kann. Da das Abitur für uns Schülerinnen und Schüler der Q2 schon greifbar ist, konnten wir an diesen zwei Tagen in die Welt nach der Schule eintauchen!

Am Mittwoch, den 30.3.22 haben wir uns mit der gesamten Stufe und den Organisatoren Herr Bolländer, Herr Breuer, Frau Costa, Frau Heiduk, Herr Quirmbach, Herr Rübensam, Frau Seuffert, Frau Tsatsa und Frau Wendisch in der Alten Halle getroffen und eine kurze Vorstellung der Angebote der verschiedenen Module erhalten. Nach einem kurzen Meinungsbild wurde deutlich, dass sehr viele SuS noch unsicher über ihre Zukunft sind. Genau das sollte geändert werden durch das Eindringen in die verschiedenen Module ‚Studium, Duales Studium, Brückenjahr, Betriebliche Berufsausbildung, Schulische Berufsausbildung‘ und ‚Freiwilliges Soziales Jahr‘. In diesem Zusammenhang hat Herr Völker von der Abiturientenberatung der Agentur für Arbeit Offenbach uns die Möglichkeiten auf ihrer Website vorgestellt, durch die wir herausfinden können, welche Ausbildung beziehungsweise welches Studium zu uns passt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im Anschluss die freie Wahl sich in drei Module ihres Interesses einzutragen – und dann ging es los! In den Modulen wurden uns spannende und wichtige Informationen gegeben und unsere Fragen beantwortet. Nicht nur, dass unsere Kooperationspartner die Themen vorstellten, es waren auch ehemalige Schülerinnen, die jetzt studieren, Auszubildende und FSJ-ler dabei und konnten uns hautnah von ihren Erfahrungen berichten. Ich selbst war in den Modulen Brückenjahr, Duales Studium und Studium. Vor allem hat mich, wie auch viele andere aus der Stufe, das Modul „Brückenjahr“ begeistert, da es mit verdeutlichte, dass es viel mehr Möglichkeiten gibt, nach dem Abitur die eigene Persönlichkeit zu entfalten und Erfahrungen für das Leben zu sammeln, als gedacht. Die Orte, die man bereisen kann und die Aktivitäten sowie die Jobs, die man im Auslandsjahr ausführen kann, sind genau so wie in den Filmen, in denen man nur mit einem Rucksack die Welt bereist und das Leben genießt. Doch nicht nur für die persönliche Entwicklung, welche man durchlebt, ist das Auslandsjahr eine großartige Sache, sondern auch für die Berufswelt ist es wichtig Auslandserfahrungen zu haben. In der Bewerbung, egal für welche Branche, kann man immer damit punkten. In den Modulen „Duales Studium“ und „Studium“ hat mir besonders gefallen, dass wir gleichaltrige, ehemalige Schülerinnen und Schüler hatten, die nun studieren und uns von ihrem Leben aus ihrer Sicht berichten konnten.

Der Donnerstag, der 31.3.22 war dem Thema „Assessment-Center“ gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler der Q2 sollten an diesem Tag das System des betriebliche Auswahlverfahrens kennenlernen. Einen Job zu bekommen ist oft schwerer als gedacht und deshalb wurden wir auf das, was uns in im Bewerbungsverfahren erwarten kann, vorbereitet. Als erstes wurde ein allgemeiner Kompetenztest der IHK durchgeführt, den wir bald als Zertifikat zurückerhalten werden und gegebenenfalls bei Bewerbungen einreichen können. Danach ging es darum, unter Zeitdruck und Stress das Beste aus sich rauszuholen. Wir sollten einen Einblick auf die Herausforderungen der Auswahlverfahren bekommen. In Einzelpräsentationen mussten wir unsere Persönlichkeit, unsere Stärken und unsere Ziele präsentieren. Hier war das Geschick der Selbstreflexion und das Managen von Zeit gefragt. Mal schnell über die eigenen Eigenschaften nachzudenken und sie auch noch in professioneller und überzeugender Form darzustellen, habe ich als ziemlich heikel empfunden. Doch durch die individuellen Tipps, die wir von Herr Bolländer erhalten hatten, konnte ich besser mit dieser Aufgabe umgehen.

In der zweiten Runde entwarfen wir in Gruppen kleine Präsentationen, die wir nach recht kurzer Bearbeitungszeit halten sollten. Hier ging es um die Kreativität, Teamfähigkeit und darum, wer die Position der Leiterin/des Leiters übernimmt. Und das Ganze unter erheblichen Zeitdruck. In unserer Gruppe gab verschiedene Themen zum Bereich „innovative Automobilentwicklung“. Das Ziel war es, das Thema selbstbewusst vorzustellen, um von sich zu überzeugen, ohne dass man wirklich vom Fach war. Eine andere Rolle einzunehmen und unserer Fantasie freien Lauf zu lassen, hat mir besonders viel Spaß gemacht. Unser Lehrer hat uns ein Feedback und viele hilfreiche Tipps gegeben, um die besten Voraussetzungen für ein Assessmentcenter nach der Schule zu haben.

Zum Abschluss haben wir per QR-Code mit unseren Smartphones noch an einer Feedbackrunde teilgenommen.

Nachdem viele Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, ist die Q2 dankbar für die Ermöglichung dieser Veranstaltung an der Albert-Schweitzer-Schule. Wir danken dafür den Lehrerinnen und Lehrer und den Kooperationspartnern, die uns mit dieser Veranstaltung wieder ein Stück Normalität zurückgegeben haben.

Riki Gegas
[Q2 – 4/2022]